![]() |
Meine Final Fantasy Mix Story *- Fusion -* |
![]() |
Part
1 - Das Phänomen
Part
2 - Der Sog
Part
3 - Der Strudel
Kapitel 1 - Alexandria
Kapitel 1 - Alexandria
Es war ja zum Glück nicht weit
bis zu der schönen Stadt Alexandria. Zidane stolzierte weiterhin voraus.
Dahinter liefen, mit ein paar Metern Abstand, Cloud und seine Freund die sich
zusammengerottet hatten und peinlichst darauf achteten das keiner der Gesprächsfetzen
zu den Fremden durchdrang.
"Wisst ihr was hier los ist," fragte Reeve verwirrt, "kennt
einer von euch diesen Ort geschweige den einen von diesen Personen?"
Alle schüttelnden den Kopf.
"Eigentlich müssten wir Tod sein, erinnert euch doch nur an den
Strudel. Das kann kein Traum gewesen sein. Doch wo ist das Boot?" Alle
blickten Cid mit großen Augen an. Langsam kamen die Erinnerungen an
ihren Ausflug und das scheinbare Ende zurück. Doch keiner konnte sich
etwas erklären.
"Kann es sein das wir vielleicht auf dem Meer treiben, ohnmächtig
sind und das alles nur träumen," fragte Yuffie mit hoffnungsvoller
Stimme. Wieder sahen sich alle an, tief in die Augen. Tifa zwickte Cloud in
die Schulter, Nanaki stieß gegen Vincent der wiederum gegen Yuffie stolperte.
"Nein, ich glaube nicht, das ist alles....zu real. Das kann kein Traum
sein," erwiderte Cloud leise. Daraufhin ließen alle enttäuscht
die Schultern und Köpfe sinken.
"So einen wie ihn," Vincent deutete stumm auf Zidane, "hab
ich noch nie gesehen. Er hat einen Schwanz. Ob Hojo auch mit ihm experimentiert
hat?"
"Also, ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich denke wir sind
hier nicht mehr auf unserem gewohnten Planeten. Wie auch immer es passiert
ist, müssen wir wohl in eine andere Welt gelangt sein, ob Zufall oder
nicht, und ich denke der Strudel hat etwas damit zu tun," Cloud verschränkte
die Arme vor der Brust und blickte hinauf zum Himmel, "jedoch, ich finde
es hier gar nicht mal so schlecht. Es ist ganz anders als bei uns daheim."
Plötzlich huschte ein buntes, Drachenähnliches Monster an ihnen
vorbei. Alle blickten erstaunt auf. Zidane, der die Bewegung aus den Augenwinkeln
ebenfalls wahrnahm, dreht sich im gehen zu den anderen um und fügte hinzu:
"Das ist ein Mushu Fushu. Früher gab es hier keine davon, aber seit
der Rettung der Welt und dem verschwinden des Nebels, gibt es sie sogar hier."
Nebel, Rettung der Welt? Die anderen verstanden gar nichts mehr. Zidane drehte
sich wieder um und sie marschierten weiter Richtung Alexandria. Squall und
seine Freunde liefen ganz hinten, weit ab von Zidane, so das sie seine Worte
über das Mushu Fushu den Nebel und die Rettung der Welt nicht vernommen
hatten. Xell hatte die Fäuste in seine Hosentaschen gesteckt und blickte
Missmutig nach vorne auf die anderen.
"Möchte wissen wer diese Clowns sind. Ich hab noch nie so komische
Menschen gesehen. Die Gruppe da vor uns, die sind alle ein Stück kleiner
wie wir, und habt ihr die großen Augen und kleinen Nasen gesehen. Ich
hab schon merkwürdiges gesehen, aber so was? Und der Typ da vorne der
sich als König ausgibt, der ist ja einen ganzen Kopf kleiner wie wir,
und dieser Schwanz und diese Frisur." Xell schüttelte sich als hätte
er etwas schlechtes gegessen.
"Ja, sie sind schon recht merkwürdig, aber sie scheinen nicht feindselig
zu sein."
"Wie kommst du darauf Rinoa," fragte Selphie neugierig.
"Ihr Aura die sie ausstrahlen ist alles andere als Böse. Sie sind
zwar verwirrt, so wie wir, aber trotzdem finde ich keine bösen Absichten
in ihren Seelen und Herzen." Rinoa lief eng an der Seite von Squall.
Seit dem Erlebnis im Garden Klassenzimmer wich er ihr nicht mehr von der Seite.
Alle fielen für kurze Zeit ins schweigen, dann fragte Irvine:
"Was machen wir hier eigentlich. Ist das ein Traum oder liegen wir in
einer Art Hypnosezustand?" Rinoa ließ wieder ihr Hexengespür
wandern.
"Nein, keins von beidem. Das ist alles Realität. Und das sind alles
auf natürliche Form geborene Lebewesen mit eigenen Gedanken, Seelen und
Herzen, niemand davon ist Zauberei oder eine Art Trick." Jeder hatte
diese Antwort erwartet und so gingen sie, von nun an schweigend, weiter.
Es dauerte keine zehn Minuten, da hatten sie eine Art See erreicht über
den sich eine Brücke spannte. Es war eine sehr alte Steinbrücke,
und irgendwie weiß sie leichte Zerstörung auf die nicht vom Zerfall
des Alters herrührten. Am Ende der Brücke befand sich ein ziemlich
neu aussehendes, prunkvolles Tor vor dem zwei Wächter postiert waren.
Squall, Cloud und ihre Freunde blickten erstaunt zu den Posten. Die trugen
doch tatsächlich schwere, Bleierne Rüstungen und hielten kurze,
einfach Schwerter in den Händen. Sie hatten die gleiche Größe
wie dieser Möchtegern König und sie sahen alles andere als Wach
und Kampffähig aus. Die Posten blickten kurz auf und erkannten Zidane
sofort. Sie waren grade dabei das Tor zu öffnen als sie die anderen vierzehn
Personen erblickten, sie hielten sofort inne und blickten Zidane misstrauisch
an.
"Zidane Sir, darf ich erfahren wer eure Begleiter sind?"
"Fremde die ich unterwegs aufgelesen habe, wir wollen zur Beratung ins
Schloss."
"Sir, ich muss doch bitten. Eure Freundin mag zwar die Königin dieses
Landes sein, aber dadurch seit ihr noch lange nicht der König. Fremde
müssen erst angemeldet werden und von der Königin die Erlaubnis
einziehen das Schloss und die Stadt betreten zu dürfen." Zidane
kratzte sich verlegen am Hinterkopf und warf einen flüchtigen Blick über
die Schulter.
"Äh, hehehe, ich weiß schon, aber hier liegt ein kleines Problem
vor das die Umstände wohl entsprechend ändert." Zidane lächelte
verlegen und schaute den Posten eindringlich in die Augen. Dann lehnte sich
Zidane "unauffällig" nach vorne und flüsterte dem Posten
etwas ins Ohr. Dieser sah Zidane nur aus großen Augen an und fing dann
schalend an zu lachen.
"Das ist nicht euer ernst Zidane," prustete er hinaus und hielt
sich vor lachen den Bauch. Sein Kamerad verstand die ganze Sache nicht und
so erzählte ihm sein Kumpel, ebenfalls flüsternd und immer wieder
in lachen ausbrechend, was Zidane ihm erzählt hatte. Als er geendet hatte
musste auch der zweite Posten anfangen zu lachen. Es dauerte eine ganze Weile
bis sie sich wieder beruhigt hatten und voller ernst sagte der Posten an Zidane
gewandt:
"Ihr könnt die Stadt und das Schloss betreten, aber die Fremden
müssen warten. Geht zu Königin Garnet und berichtet ihr was ihr
uns," er musste sich sehr das lachen verkneifen, "berichtet habt!
Dann kehrt zurück und richtet uns Ihre Befehle aus!" Murrend und
mehr als unzufrieden betrat Zidane die Stadt durch das kleine Seitentor und
als die Tür geschlossen und er dadurch nicht mehr zu sehen war, rannte
er wie von einem Wüstenskorpio gestochen in Richtung Schloss.
Die anderen vierzehn wurden einfach ohne ein weiteres Wort zurückgelassen.
Wie begossene Pudel standen sie auf der Brücke und wussten weder ein
noch aus. Cloud fasste sich, gab seiner Gruppe einen wink, und setzte sich
auf den Brückenrand. Schnell waren die anderen bei ihm und setzten sich
an seine Seite. Als Squall dies sah gab er auch seiner Gruppe ein Zeichen
und setzte sich Cloud und seinen Freunden gegenüber. Während Cloud
Misstrauisch und leicht Feindselig die anderen betrachtete so war aus Squalls
Blick nur Neugier zu lesen und noch größere Verwirrung. Er brauchte
vor ihnen ja keine Angst haben, sie waren ja keine bösartigen Wesen.
Doch wussten das die anderen auch das Squall und Co. Keine bösen Absichten
hatten? Der Posten betrachtete die Gruppen ebenfalls mit Argwohn. Er konnte
die Spannung die von Clouds Gruppe ausging geradezu greifen und hoffte sehr
das es zu keinem Kampf kam. Squall machte sich, wie es üblich für
ihn war, sehr viele Gedanken. Besonders was die Sicherheit seiner Freunde
betraf. Er wusste nicht wo sie waren und nicht was sie hier sollten. Er blickte
zu dem Posten rüber. Squall hatte vernommen das die Bewohner dieses Planeten
ebenfalls ihre Sprache sprachen, und so erhob er sich und ging auf den Posten
zu.
"Squall, was hast du vor," fragte Quistis. Squall lächelte
ihr entwarnend zu und stellte sich vor den Posten. Dieser war tatsächlich
gut einen Kopf kleiner wie er trotzdem versuchte Squall den Eindruck zu erwecken
das er kein Feind war.
"Entschuldigung, ähm, Herr Ritter, könnten sie mir weiterhelfen?"
"Wenn sie mir sagen bei was, kann ich es mir ja mal überlegen,"
erwiderte der Posten.
"Nun, ich denke sie haben sicher schon mitbekommen das wir hier Fremde
sind und absolut nicht wissen wo wir uns befinden. Könnten sie es uns
Gütigerweise sagen?" Squall konnte diese geschwollene Redensart
nicht leiden, dennoch bemühte er sich, sich nichts anmerken zu lassen.
Nachdem Squall seine Frage gestellt hatte wurden die anderen alle ebenfalls
hellhörig und der Posten schien leicht verdutzt beantwortete jedoch friedlich
Squalls Frage.
"Nun, der Planet auf dem Ihr Euch befindet heißt Gaia. Gaia besteht
aus vier großen Kontinenten sowie mehreren Inseln und Inselgruppen.
Momentan befindet ihr Euch im Reich von Alexandria das unter der Herrschaft
der Königin Garnet Till Alexandrios der 17. steht. Und die Stadt hinter
mir ist die Hauptstadt Alexandria die zugleich der Wohn- und Herrschaftssitz
der Königin ist."
"Danke für die ausführliche Auskunft," Squall hatte darüber
etwas in alten Büchern gelesen und so verneigte er sich kurz vor dem
Soldaten und ging zu seinen Freunden zurück. Alle hatten gehört
was der Posten erzählt hatte. Der Posten kratzte sich an der Schweißnassen
Stirn.
"Das sind wirklich komische Leute, da muss ich Sir Zidane recht geben."
Squall setzte sich wieder zwischen Rinoa und Xell.
"Nun, jetzt ist es sicher. Das ist weder unser Heimatort noch unser Planet.
Und wie auch immer wir hier hergekommen sind, ich denke so schnell kommen
wir nicht mehr zurück."
"Aber was ist denn nun mit dem Garden, und den Schülern," fragte
Quistis aufgebracht.
"Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Wenn so etwas passieren kann,
wer weiß, wie es da jetzt zu Hause aussieht." Squall ließ
traurig den Kopf hängen und Rinoa lehnte sich tröstend an ihn. Tifa,
die das ganze heimlich beobachtet und mit angehört hatte schaute verträumt
zu Cloud der ebenfalls neben ihr saß. Dann faste sie sich ein Herz,
stand auf und ging zu Squalls Gruppe hinüber. Sowohl Cloud, seine Freunde
als auch Squall und seine Gruppe blickten erstaun auf.
"Entschuldigung?"
"Ja," fragte Squall in freundlichem Ton.
"Mein Name ist Tifa. Ich habe zufällig Euer Gespräch und das
des Posten mit angehört. So wie es aussieht, seit ihr also auch nicht
von hier, oder?"
"Das ist richtig, Fräulein....Tifa."
"Darf ich fragen wie es Sie hier her verschlagen hat?"
"Dürfen Sie! Wir waren grade mitten in einer Besprechung in einem
der Klassenräume im Garden, als sich eine Wand auftat und uns ein heftiger
Sog ergriff der uns alle in die Wand zog. Danach wurde alles schwarz und Sekunden
später wurden wir von einem hellen Licht geblendet als wir endlich die
Augen wieder öffnen konnten befanden wir uns schließlich hier."
"Verstehe. Dann sind sie also auch durch einen merkwürdigen Zufall
hier!" Tifa wusste nicht was ein Garden war, aber darauf ging sie nicht
näher ein.
"Sagen Sie bloß Ihnen ist es ähnlich ergangen?" Tifa
hatte die Augen geschlossen und nickte nur.
"Ja. Wir befanden uns grade auf einem Boot. Wir wollten einen Bootsausflug
machen auf dem Meer. Plötzlich tauchte vor uns ein Strudel aus dem Nichts
auf. Wir hatten keine Chance ihm noch zu entkommen. Samt Boot verschwanden
wir in dem Strudel. Dann wurde auch bei uns ebenfalls alles schwarz. Wir dachten
das sei eine Art vorstufe um in den Lebensstrom überzuwechseln. Dann
kam dieses Licht, wir wurden auch geblendet, und als wir die Augen wieder
öffneten waren wir hier und das erste was wir sahen wart Ihr." Alle
verfielen erst mal in grüblerisches Schweigen und dachten über diesen
komisch Sachverhalt nach.
"Mh, das ist äußerst merkwürdig! Sagen Sie Fräulein
Tifa, sie haben keine feindlichen Absichten oder? Sie und ihre Gruppe meine
ich?"
"Nein, wie kommen sie darauf. Wir haben vor kurzem erst," sie machte
einen schwenk mit dem Arm der alle ihre Freunde mit einbezog, "unseren
Planeten vor einem übermächtigen Feind gerettet, und so wie es aussieht,
die Bewohner dieses Planeten auch. Und der junge Mann mit dem Schwanz, scheint
zu dieser Heldentruppe zu gehören." Squall und seinen Freunden verschlug
es fast den Atem. Hätten Xell und Rinoa ihn nicht gehalten, wäre
er rücklings in den See hinter ihm gefallen.
"Sie haben ihren Planeten gerettet? Vor einem übermächtigen
Feind mit irren Absichten?"
"Ja, wieso fragen Sie?"
"Weil es auf unserem Planeten genauso war! Wir haben unseren Planeten
auch vor kurzem erst von einem Feind befreit der damit drohte alles zu vernichten."
Nun war auch Tifa erstaunt. Selbst Cloud wurde hellhörig und stand auf
und trat an die Seite von Tifa.
"Darf ich mich vorstellen, ich bin Cloud," er streckte Squall freundschaftlich
die Hand hin. Squall nahm sie entgegen und es gab einen festen Händedruck.
Wenigstens das hatten sie auch gemeinsam, das Händereichen als freundliche
Grußform. Cloud schaute wieder hinauf zum Himmel und dachte nach.
"So wie es aussieht, haben wir alle unseren Planeten gerettet. Dabei
war es auf jedem Planeten eine bestimmte Gruppe die diese tat vollbracht hat.
Und diese Gruppen scheinen nun alle hier versammelt zu sein. Nur gibt es da
eine Sache die mich beunruhigt!"
"Welche," fragte Squall.
"Das unsere Feinde nicht ebenfalls hier sind. Wir haben sie zwar besiegt.
Aber was spricht dagegen das sie nicht aus irgendeinem Grund auch hier sein
sollen?" Squall starrte Cloud an und es war, als wäre er zu Stein
erstarrt. Alle die eine wichtige Rolle in der Rettung des Planeten übernommen
hatten waren hier. Aber wo war zum Beispiel Cifer? Er war zwar auch einer
ihrer Feinde gewesen, aber er hatte in der Geschichte eine wichtige Rolle
übernommen. Das alles war mehr als merkwürdig. Plötzlich huschte
ein Schatten unter der Brücke hindurch. Sofort waren die Kämpfersinne
aller anwesenden alarmiert. Squall blickte zum Posten rüber.
"Leben in diesem See für üblich so große Wasserwesen?"
Der Posten schwieg nur und schüttelte ängstlich den Kopf. Ohne Vorwarnung
durchstieß das riesige Wesen plötzlich die Wasseroberfläche
und baute sich vor ihnen auf. Es hatte Ähnlichkeit sowohl mit einer Schlange
als auch einem Drachen.
"Das ist Gizarmaluke," schrie der Posten entsetzt, "aber was
soll das, ich dachte Zidane und seine Freunde hätten ihn getötet?"
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stürzten die beiden Posten durch
die kleine Seitentür im Tor und verriegelten sie hinter sich. Die vierzehn
Fremden wurden wehrlos zurückgelassen.
"Gizarmaluke? Scheint so als wäre dies einer der Gegner die auch
wir immer wieder besiegen mussten. Und wenn er bereits einmal Tod war, heißt
das entweder, er hat Kinder noch vor seiner Tötung bekommen oder, und
das ist es was ich befürchte, er wurde so wie wir durch Zufall wieder
hier her gebracht weiß aber nicht wie die Dinge jetzt stehen."
Squall hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
"Womit sollen wir kämpfen, wir haben unsere Waffen nicht dabei."
Selbst Xell und Tifa hatten ihre Kampfhandschuhe, da es Zeiten des Friedens
waren, abgelegt und durch gewöhnliche Handschuhe ersetzt. Sie waren vollkommen
Hilflos.
"Vielleicht kann ich helfen!" Es war Rinoa die kampfbereit vortrat.
"Du Rinoa? Aber, du hast ebenfalls keine Waffe!" Squall war entsetzt.
Was wollte sie denn ausrichten?
"Squall, ich bin eine Hexe, schon vergessen, ich kann dieses Biest mit
meiner bloßen Macht angreifen, dazu brauche ich keine Hilfsmittel."
Rinoa war entschlossen, und Squall wusste, das er es ihr nicht mehr ausreden
konnte. Siegessicher trat Rinoa vor und analysierte das Monster. Welches Level,
Stärke, Abwehrkräfte und Schwächen es hatte.
"Ich hab's, dieses Wesen ist schwach gegen Donner Wind, und.....Tontauben?"
Rinoa blickte sich fragend zu Squall um, doch auch dieser wusste nicht was
"Tontauben" waren. In dieser einen kurzen Sekunde die Rinoa sich
umdrehte, ließ Gizarmaluke Taten folgen. Er stieß nach vorne und
mit einer kräftigen, gezielten Druckwelle schleuderte er Rinoa davon.
Sie flog geradewegs gegen den Brückenrand und blieb bewusstlos dort liegen.
Ein kleines Rinnsaal Blut floss aus ihrem Hinterkopf die niedrige Mauer entlang.
"Verdammt Rinoa," rief Squall entsetzt und lief zu ihr. Doch außer
der kleinen Platzwunde und das sie bewusstlos war schien alles in Ordnung
zu sein. Nun, seit dem Kampf gegen die Hexe war sie sehr hart im nehmen! Nun
aber, waren sie wirklich Wehrlos. Gizarmaluke blickte wild und mit der Lust
zu töten in den Augen auf sie herab. Gerade setzte er zum nächsten
Angriff an als sich der Himmel über ihnen öffnete. Gizarmaluke schrie
ängstlich auf und wich vor der plötzlichen Erscheinung zurück.
Alle blickten nach oben, heute konnte sie gar nichts mehr erschrecken, und
nur wenige Augenblicke später, fiel ein Haufen verschiedener Waffen vom
Himmel und blieb auf einem Haufen liegen. Alle sahen das es ihre Waffen waren.
Die Gruppe stürzte sich, solange das Biest noch verwirrt und verängstigt
war, auf die Waffen und jeder nahm seine an sich.
"Jetzt gibt's Haue du Biest," sagte Xell kampflustig und schlug
die Fäuste gegeneinander.
Zidane rannte so schnell ihn seine
Beine und Füße trugen, bald schon hatte er den Steg erreicht wo
glücklicherweise auch schon ein Boot wartete. Zidane sprang mit einem
Satz hinein und das Boot schaukelte heftig während der Bootsmann versuchte
nicht ins Wasser zu fallen. Nach ein paar wütenden blicken und ohne ein
Wort zu verlieren setzte er die Stange an und fuhr Zidane auf die andere Uferseite.
Zidane war so ungeduldig wie noch nie, er setzte sich nicht mal hin. Und als
das Boot noch 2 Meter vom Steg entfernt war, setzte Zidane zum Sprung an und
sprang auf den Steg. Sofort als seine Füße den knarrenden Holzboden
berührten ging er in einen schnell lauf über und war schon bald
außer Sicht. Der Bootsmann stand auf und gestikulierte wild hinter Zidane
her, dabei ließ er ein paar wütende knurrende Geräusche los.
Das Boot schwankte immer mehr doch der Bootsmann war so in Rage das er alles
um sich herum vergaß. Zidane mochte an der Seite der Königin sein,
und er mochte ein Held sein, aber nichts auf dieser Welt gab ihm das recht
so mit einem Bootsmann umzugehen. Immer mehr kippte das Boot, doch als es
der Bootsmann endlich registrierte, war es schon zu spät. Das Boot kippte
und mit ihm, fiel der Bootsmann ins kalte Wasser.
Zidane stürmte ohne Vorwarnung oder Entschuldigung wegen seiner Rüpelhaften
Art ins Schloss. Als er in der Halle stand, stand ihm der Schweiß auf
der Stirn und sein Atem ging schnell.
"Verdammt Zidane, du bist vollkommen aus der Kondition gekommen,"
bemängelte er sich selbst. Er schaute nach links, dann nach rechts, doch
er hatte keine Ahnung wo sich Lili aufhalten konnte. Also stürmte er
die Treppe Richtung Thronsaal hinauf und schrie aus vollem Hals nach Lili.
"LILI, LILI, WO BIST DU?" Auf dem Weg zum Thronsaal begegnete er
Steiner, dem mürrischen Ritter an Lilis Seite.
"Verdammt Zidane, was erlaubst du dir nach der königlichen Hoheit
in diesem Namen nach ihr zu rufen?" Zidane gestikulierte mit den Armen
für besseres (?) Verständnis.
"Steiner ich hab keine Zeit auf Förmlichkeiten zu achten, weißt
du wo Lili ist? Es ist wichtig!" Steiner legte die zwei Finger an sein
Kinn und dachte nach.
"Die königliche Hoheit Fräulein Garnet müsste sich in
ihren Gemächern befinden!"
"Besten Dank Alter!" Und schon war Zidane wieder auf dem Sprung
zu Lilis Gemächern.
"Alt? Ich bin NICHT Alt," zeterte Steiner Zidane nach, doch dieser
hörte bereits nichts mehr. Zidane stürmte ohne jegliche Vorsicht
in die gemeinsamen Gemächer. Lili saß auf einem rot gepolsterten
Hocker vor ihrem Spiegel und bürstete sich ihr langes, schwarzes Haar.
Als Zidane die Tür schwungvoll öffnete und keuchend die Gemächer
betrat dreht sie den Kopf zu ihm um, und sah ihn verwundert an. Wenn sie unter
sich waren, ließ Lili ihr förmliches Gerede und war wieder die,
die er vom Schlachtfeld kannte!
"Zidane, was ist los, du bist ja völlig aus dem Häuschen!"
"Ja ich *keuch* komme von außerhalb der Stadt und *ächz* habe
dort vierzehn Fremde aufgelesen, ich wollte sie ja mit ins Schloss bringen,
aber der Posten wollte erst deine Erlaubnis haben!" Während Zidane
die Hände auf die Knie gestützt hatte und nach Atem rang schaute
Lili noch verwunderter wie vorher.
"Fremde sagst du?"
"Ja, sie sehen ganz anders aus wie wir und scheinen ziemlich verwirrt
zu sein, ich dachte, ich lade sie ins Schloss ein und dort bereden wir genauer
wo sie herkommen und was sie hier suchen. Gibst du mir die Erlaubnis sie hier
her zu bringen?" Lili überlegte eine Weile.
"Ich werde dich begleiten und mir die ganze Sache genauer ansehen!"
"Du begleitest mich!" Zidane sah erstaunt auf während Lili
sich ihre königlichen Auszeichnungen anlegte, Stirnreif, Kette und passende
Kleider.
"Ganz recht. Aber wir werden nicht hetzen so wie du, lass uns den Weg,
königlich antreten."
"Aber, was ist wenn sie etwas anstellen?"
"Die Wachen werden schon mit ihnen klar kommen!" Wenn Zidane und
Lili nur wüssten... Und so machten sich die beiden auf den Weg zum Stadttor.
Vierzehn Männer und Frauen mit
ihren Waffen in der Hand und noch lange nicht aus der Übung gekommen
standen nun dem riesigen Monster Gizarmaluke gegenüber.
"Das sollte keine Schwierigkeit sein," meinte Cloud flüchtig.
Clouds Gruppe baute sich auf der linken Seite auf und Squalls auf der rechten.
Nun, da sie bewaffnet waren, wurde wohl auch Gizarmaluke mulmig in seinem
langen Schlangenbauch. Zögernd versuchte er den Rückwärtsgang
einzulegen, doch da setzten die Gruppen auch schon zum Angriff an. Squall
und Cloud sprangen fast gleichzeitig nach vorne ihre Schwerter weit über
die Köpfe erhoben, ihnen folgten die anderen. Yuffie hatte sich weiter
hinten aufgebaut und ließ ihre Waffe surrend auf das Monster zufliegen,
wie in alten Zeiten. Auch Vincent und Barret standen weiter hinten zusammen
mit Irvine, alle drei legten ihre Schusswaffen an und feuerten was das Zeug
hielt. Xell und Tifa stürmten hinter Squall und Cloud auf das Monster
zu, dann schwenkten sie nach links und rechts aus um das Monster seitlich
zu attackieren. Cid, Quistis, Selphie und Nanaki warteten noch bis die erste
Angriffswelle vorüber war um dann ebenfalls einzuschreiten! Reeve war
nicht besonders glücklich, er hatte keine Stoffpuppe und konnte selber
überhaupt nicht kämpfen.. Gizarmaluke erkannte sehr schnell das
ein Rückzug sinnlos war, also ging auch er in den Angriff über.
Mit gekonnter Schnelligkeit ließ er seinen stärksten Angriff Überschall
über die Gruppe rasen, doch Gizarmaluke war ein vergleichsweise einfacher
Gegner, und so spürten sie diese Attacke kaum. Wie in einer geübten
Formation schmetterten die Schwertern von Squall und Cloud auf das Monster
ein, was tiefe, blutende Wunden hinterließ. Tifa und Xell schlugen mit
ihren mächtig trainierten Fäusten in die Seitengegend ein. Gizarmaluke
schrie unter Schmerzen auf, zusätzlich bohrten sich drei gut gezielte
Schüsse in den Körper des fast Wehrlosen Drachengeschöpfes.
Grade als Selphie, Quistis, Nanaki und Cid zum Angriff ansetzen wollten fiel
Gizarmaluke zur Seite und schlug hart auf der Wasseroberfläche auf, er
versank schnell in dem See und hinterließ eine lilane, ölige Lache
auf dem Wasser. Alle blickten verwundert auf die Oberfläche. Sie wussten
das Gizarmaluke noch nicht Tod war.
"Die Leute mit den schnellen Schusswaffen sollen sich bereit halten,"
kommandierte Squall selbstbewusst die gesamte Truppe, "sobald das Ungetüm
aus dem Wasser wieder hervorschnellt sofort zielen und schießen!"
Keiner wiedersetzte sich Squalls Befehl, auch nicht Vincent oder Yuffie. Sie
gingen einen Schritt nach vorne und hielten ihre Waffen bereit. Nanaki hatte
sich geduckt hinter die niedrige Brückenmauer gekauert, so konnte er
Gizarmaluke überraschend angreifen. Die Schwert, Lanzen, Peitschen und
anderen Nahwaffenkämpfer zogen sich in die hinteren Reihen zurück.
Sobald Gizarmaluke durch weitere Einschüsse verwundet wäre würden
sie abermals nach vorne stürmen und ihn erledigen.
"Was ist das für ein Geräusch
da vor dem Tor," fragte sich Lili verwundert. Sie und Zidane hatten nun
fast das Tor erreicht und sie hörten Waffenklirren und Kampfgebrüll.
"Die werden uns doch nicht etwa angegriffen haben?" Zidane sah erschrocken
das die zwei Wachposten die sich hinter dem Tor verschanzt hatten und am ganzen
Leib zitterten wie Espenlaub.
"Was ist da draußen passiert," brüllte Zidane den Posten
an. Doch dieser antwortete nicht sofort, er war starr vor Angst. Zidane verpasste
dem Feigling eine gezielte Ohrfeige, Lili sagte nichts dazu. Bald hatte sich
der Posten wieder beruhigt.
"Wie, zum Teufel noch mal, soll die Königin," er deutete zackig
auf Lili," beschützt sein wenn ihr bei dem kleinsten Gefecht die
Flucht ergreift?" Zidane war so erbost wie selten zuvor, auch wenn er
noch nicht wusste was sich vor dem Tor abspielte. Mit weit geöffneten
Augen sah der Posten Zidane an, dann sagte er mit zitternder Stimme:
"Gizarmaluke ist im Alexander-See aufgetaucht. Die Fremden haben den
Kampf aufgenommen wir....," er begann erneut zu zittern und fiel dann
plötzlich in eine tiefe Ohnmacht, hervorgerufen durch den tief erlittenen
Schock. Zidane und Lili hatte nun ebenfalls die Angst gepackt, sie starrten
sich verwundert an. Wie konnte das sein? Gizarmaluke war tot! Sie sahen sich
eine Weile an, dann richtete sich ihr Blick auf das Tor, doch ihre Gedanken
lagen schon dahinter.
"Wo ist dieses Biest," fragte
Xell ungeduldig. Seine Fäuste hatten noch lange nicht genug auf das Monster
eingeschlagen, und es kribbelte ungeduldig in seinen Fingern, e wollte kämpfen!
Zu lange schon hatte er geruht. Die ölige, Lilane Lache auf dem Wasser
hatte sich aufgelöst, der See lag still und in der Morgensonne glitzernd
da, als sei nichts geschehen. Plötzlich tauchte wieder ein langer, großer
Schatten unter der Brücke hindurch. Die Freunde hielten sich Kampfbereit,
doch als der Schatten auf der anderen Seite der Brücke wieder erschien,
schwamm er nur weiter und verschwand hinter der nächsten Kurve die der
See um die Mauern Alexandrias bildete.
"Es leckt seine Wunden," stellte Vincent mit Ruhe fest. Er hatte
seine Arme vor seinem Oberkörper verschränkt, den Kopf leicht nach
vorne geneigt und die Augen geschlossen. Sein langes Haar war noch vorne gefallen
und legte den nicht verdeckten Teil seines Gesichtes in tiefe, dunkle Schatten.
Es war unmöglich auch nur zu erraten was er gerade dachte. Vincent dachte
seit ihrer Ankunft hier, auch wenn das noch nicht lange zurück lag, wieder
sehr viel nach. Er war so still und gleichzeitig gelassen wie noch nie zuvor.
Cloud hätte gerne gewusst was er dachte, vielleicht konnte er ihm ja
helfen oder zumindest beistehen. Cloud war sich sicher das die meisten seiner
Gedanken um Lukretia und Hojo kreisten. Und mit Hojo hatte auch Cloud, genauso
wie Nanaki und die leider verstorbene Aeris, seine Erfahrungen gemacht. Er
hätte sich gerne, nun da ihr Abenteuer vorbei war, einmal Näher
mit Vincent über seine Vergangenheit unterhalten. Plötzlich öffnete
Vincent Schlagartig seine Augen, sie waren blutrot und funkelnden wütend.
Cloud und alle anderen die es sahen schraken zurück. Da Cloud jedoch
für seine Truppe verantwortlich war ging er wieder auf Vincent zu.
"Was hast du?" Vincent warf den Kopf zu ihm rum, und funkelte ihn
ebenfalls an. Dann schien ein anderer Teil zu erkennen das Cloud ein Freund
war und sein Blick wurde weicher, aus seiner tiefen, leisen Stimme jedoch
sprach immer noch unterdrückte Wut.
"Das ist alles zu viel für mich," sagte er leise zu Cloud gewandt,
kein anderer konnte es hören, " endlich dachte ich, ich könnte
vergessen und ein neues Leben beginnen, doch nun das hier," er machte
eine weit ausholende Geste die den gesamten Planeten mit einschloss.
"Ich versteh dich ja, aber das ist kein grund so wütend zu werden."
"Oh doch! Ich bin des Kämpfens müde, ich will meine Ruhe, und
ich will vergessen. Doch all das erweckt das vergessene nur wieder und da
ich von hier nicht entfliehen und euch nicht einfach im Stich lassen kann,
werde ich wohl weiterhin mit diesen Erinnerungen leben müssen!"
"Ach Vincent," sagte Cloud traurig. Er konnte ihn verstehen. Auch
bei ihm hatte der Kampf Erinnerungen an Aeris, Sephiroth und Jenova geweckt.
Plötzlich war etwas zu hören das sich anhörte als würde
eine riesige Menge Wasser aufspritzen.
"Er kommt zurück," sagte Cloud, packte sein Schwert fester
und wandte dich der Richtung zu aus der das Geräusch zu kommen schien.
"DAS REICHT! Es war Vincent der dies gesagt, nein, geschrieen hatte.
Seine ganze aufgestaute Wut durchströmte seinen Körper wie eine
unaufhaltbare Feuerwelle und dies verhalf ihm sein Limitbreak auszuführen.
In Sekundenschnelle verwandelte sich Vincent in einen Dämon. Seine gefalteten,
ledernen schwingen spannten sich blitzschnell. Sein von Hörnern gekrönter
Kopf stieß in die Höhe und der schlanke Dämonenkörper
erhob sich in die Luft. Cloud und seine Truppe waren erstaunt darüber
das Vincent ohne Kampfanstrengungen sein Limitbreak ausgeführt hatte,
andererseits, konnte sich auch Cloud erinnern, das er im Kampf gegen Sephiroth
sein Limit ausführen konnte bevor auch nur ein Schlagabtausch stattgefunden
hatte. Das war die unbändige Macht der Wut! Squalls Truppe war mit einem
gemeinsamen Aufschrei zurückgewichen.
"Was ist das für ein Monster?"
"Das ist kein Monster," erklärte Cloud gelassen, "das
ist die Wutattacke unseres Freundes Vincent. Die wir immer dann ausführen
wenn wir im Kampf besonders gereizt werden oder eben wie bei ihm eine plötzlich
extreme Steigerung der Wutgefühle verspüren." Squall sah dem
fliegenden Dämon nach, der um die Ecke flog, und verschwunden war.
"Was hat er vor," fragte Squall verwundert.
"Ich nehme mal an sich um dieses Monster kümmern damit er Ruhe hat!"
Cloud sah Vincent besorgt nach und hoffte sehr das es beim besiegen des Monsters
bleiben würde. Es blieb eine ganze Zeit lang still, dann hörten
sie ein Geräusch das einer quietschenden Tür glich. Alle drehten
sich fast gleichzeitig zum Tor um, denn von dort schien das Geräusch
zu stammen. Sie konnten sehen wie sich die kleine Seitentür öffnete
in der zuvor die Posten verschwunden waren. Doch anstatt sich die Posten wieder
nach draußen trauten um die Situation zu analysieren traten der junge
Mann mit dem Schwanz und eine königlich aussehende Dame heraus! Erst
starrten sich alle an, Lili sah die Fremden nun zum ersten mal. Alle hatten
ihre Waffen in der Hand und an der Brückenmauer lag ein verwundetes Mädchen
die wohl bewusstlos war. Die Fremden standen dicht an dicht, der Kampf und
die Umstände hatten sie verbunden und sie hatten wohl offensichtlich
schon eine zögerliche Freundschaft geschlossen.
"Sind das die Fremden," fragte Lili Zidane im Flüsterton obwohl
es doch schon offensichtlich war.
"Ja das sind sie!"
"Und wo ist nun Gizarmaluke?"
"Keine Ahnung, vielleicht haben sie ihn schon wieder besiegt?!"
Lili wollte schon zusammen mit Zidane zu den Fremden gehen und sie Fragen
als plötzlich ein schriller Schrei ertönte der sich mit einem tieferen
grunzartigem Geräusch mischte. Alle drehten sich ruckartig um, um zu
sehen was passierte, noch war der See ruhig nur das Geräusch erfüllte
die Luft irgendwo hinter den Mauer Alexandrias. Auf einmal schoss eine Wasserwelle
um die Kurve hervor kurz vor der Brücke brach sie in sich zusammen und
man sah das die Welle von einem heranschießenden Gizarmaluke ausgelöst
worden war, nein, er war nicht herangeschossen, irgendetwas hatte ihn so kräftig
davon geschleudert das der Druck zusammen mit dem Monster eine Welle erzeugt
hatte. Und Cloud, seine Freunde und Squall wussten bereits was, während
die anderen, außer Lili und Zidane, bereits ahnten. Und schon bestätigte
sich auch ihr verdacht, kur nach Gizarmaluke kam Vincent in Gestalt eines
Dämons um die Ecke geschossen. Seine Flügel waren straff gespannt
und er flog im Sturzflug direkt auf Gizarmaluke zu der offensichtlich immer
noch nicht Tod war. Mit einem schrillen Schrei stieß Vincent auf das
Monster herab und aus seiner weit geöffneten Schnauze schoss eine Energiekugel
direkt auf Gizarmaluke zu und durchbohrte es. Kurz bevor Vincent auf das Monster
prallte zog er steil nach oben und blieb in der Luft stehen, das Monster unter
ihm bäumte sich noch einmal kur auf und explodierte dann in viele kleine
Fetzen die sich aber noch auflösten bevor sie den Boden berührten.
Vincent landete zufrieden an der Seite von Cloud und verwandelte sich in seine
normale Gestalt zurück. Er war nicht einmal außer Atem.
"Alles in Ordnung Vincent," fragte Cloud der immer noch besorgt
war.
"Ja, jetzt passt wieder alles!" Cloud hätte meinen können
ein verborgenes Lächeln bei Vincent zu sehen. Zidane und Lili starrten
mit offenen Mündern und Augen auf Vincent der lässig neben dem unbekannten
Blondschopf stand. Nachdem sie sich wieder gefasst hatten ging Lili mit königlichen
Schritten auf Cloud zu der offensichtlich die Bezugsperson zu diesem komischen
Kerl war. Cloud, Vincent und Squall die die Bewegung aus den Augenwinkeln
sahen drehten sich zu Lili um die dicht gefolgt war von Zidane.
"Guten Tag, mein Name ist Garnet Til Alexandrios und ich bin Königin
dieses Landes."
"Hoch erfreut Euch kennen zu lernen Hoheit," erwiderte Cloud förmlich.
Lili lächelte, sie war erfreut über die Höflichkeit der fremden
doch dies konnte genauso gut gespielt sein.
"Mein Untertan hier," sie deutete auf Zidane, " erzählte
mir das er Euch in der Nähe meiner Stadt gefunden hat. Er hat mir natürlich,
wie es sich gehört, sofort Bericht erstattet, doch bevor ich Euch einlasse
wollte ich selber mal nachsehen welch außergewöhnliche Besucher
wir in unseren Landen begrüßen dürfen." Zidane zuckte
sichtlich zusammen. Hatte sie ihn doch glatt Untertan genannt. Cloud und Squall
grinsten nur und sahen den wesentlich kleineren Zidane belustigt an. Lili
konnte sich diesen merkwürdigen Blickwechsel nicht erklären, doch
ging sie nicht Näher darauf ein.
"Nun, aus welchen Gründen seit ihr hier, und woher kommt ihr. Zidane,"
sie deutete abermals auf ihn, "hat mir schon berichtet das es hier wohl
nicht mit rechten Dingen zu geht und das er glaubt das Ihr unter Gedächtnisverlust
leidet, ist dem so?" Squall und Cloud wechselten einen schnellen Blick,
dann trat Squall ein Stück nach vorne und begann zu erzählen:
"Nun, wie wir bereits herausgefunden haben sind wir alle nicht freiwillig
hier. Wir kommen alle von anderen Planeten und haben alle ähnliche Abenteuer
hinter uns, jedoch können wir uns nicht erklären warum wir alle
ausgerechnet hier gelandet sind." Squall erzählte die Geschichte
von vorne bis hinten, von dem Sog und dem Strudel, über dem landen in
dieser Welt, über das Gespräch mit dem Posten und untereinander
und natürlich dem Kampf gegen Gizarmaluke.
"Tontauben? Ihr wisst nicht was das ist? Das ist eine Fähigkeit
die wir erlernen können um fliegenden Gegnern besonderen schaden zuzufügen!"
Erklärte Zidane.
"Nun, so was gibt es bei uns nicht," sagte Squall und schüttelte
sachte den Kopf.
"Doch zu Eurer Geschichte, dazu muss ich Euch sagen das es auf unserem
Planeten ähnlich verlaufen ist, wir haben auch ein langes und schweres
Abenteuer hinter uns. Doch dieses liegt nun schon zwei Jahre zurück,
dennoch gleicht es dem Euren sehr!" Alle verfielen wieder in tiefes schweigen
und dachten darüber nach was der Grund sein könnte warum sie hier
alle zusammengetroffen waren. Es konnte doch nicht purer Zufall sein.
"Nun, da ich davon überzeugt bin das Ihr keine schlechten Hintergedanken
mit Euch führt können wir ja auch ins Schloss gehen und dort weiterreden,
hier draußen ist es doch etwas ungemütlich!" Alle nickten
dazu nur. Lili und Zidane gingen dicht nebeneinander herlaufend voraus, hinter
ihnen liefen in gemischten Reihen, Cloud, Squall und ihre Freunde und unterhielten
sich leise. Auch Zidane und Lili unterhielten sich. Jeder war, auch wenn es
sich keiner anmerken ließ, so aufgeregt das es sie fast zum zerplatzen
brachte. Alle wollten nur eines wissen: Warum sind wir hier? Die Posten öffneten
das Tor, offensichtlich waren sie wieder zu Bewusstsein gekommen. Nachdem
die Gruppe das Tor passiert hatte schlossen die Posten es wieder und nahmen
ihre alte Stellung wieder ein, es war alles so still und gewohnt wie zuvor,
nichts deutete auf den Kampf hin der hier vor wenigen Minuten noch stattgefunden
hatte. Die Posten jedenfalls hatten nur eines im Kopf, sie mussten ihre Kampf-
und Willensstärke wieder erhöhen um die Königin besser beschützen
zu können!
Es dauerte nicht lange bis sie den
Steg erreicht hatten, unter den Schritten von sechzehn Personen knarrte das
Holz verdächtig, und auch der Bootsmann war bei dem Anblick so vieler
Passagiere nicht gerade erfreut. Immerhin war es noch nicht lange her das
ihn der stürmische Herr Zidane ins Wasser befördert hatte.
"Ich denke wir setzen in kleinen Gruppen zu je vier Personen über,
sonst kentert das Boot noch, es ist es nicht gewohnt so viele Menschen auf
einmal zu Transportieren," sagte Lili und steig zusammen mit Zidane in
das Boot, nach ihr stiegen noch Cloud ein und Vincent. Cloud wollte Vincent
momentan nicht aus den Augen lassen. Mit leichtem bedauern sah Tifa ihm nach,
doch mit der nächsten Ladung konnte ja auch sie wieder übersetzen.
In der nächsten Überfahrt fuhren Squall, Rinoa, Tifa und Nanaki
mit dann kamen Xell, Quistis, Barret und Reeve mit der letzten fahrt setzen
auch Irvine, Selphie, Yuffie und Cid über dann waren sie alle drüben
und vor ihnen lag das Prachtvolle Schloss. Auf dem Hinweg war der Gruppe schon
aufgefallen das hier alles etwas kleiner schien wie sie es aus ihrer Welt
gewohnt waren, dennoch waren Türen und andere Bauten groß genug
das sie alle bequem hindurch gehen konnten. Lili bemerkte die Blicke der Fremden
sofort.
"Ich nehme mal an hier ist alles ganz anders wie in Eurer Welt, nicht
wahr?"
"Das ist richtig," bestätigte Squall, " hier ist alles
etwas kleiner als bei uns zu Hause, sowohl Gebäude als auch Menschen
und andere Bewohner dieser Welt."
"Nun, dann könnte ihr ja von Glück sagen das wir einen Tick
dafür haben alles etwas größer und geräumiger anzulegen
als es eigentlich nötig wäre," Lili lächelte ihn an und
Squall nickte nur zustimmend. Nach wenigen Metern betraten sie das Schloss
und Lili und Zidane führten sie in den großen Konferenzraum wo
es still war und alle auch genug Platz hatten, hier konnten sie sich in Ruhe
besprechen! Alle nahmen nach und nach auf einem der zahlreichen Stühle
Platz. Zidane setzte sich zusammen mit Lili an das Kopfende der großen
Tafel, zu der rechten von Lili nahmen Squall uns seine Freunde nebeneinander
Platz, zu der linken von Zidane setzten sich Cloud und seine Freunde.
"Wir müssen noch einen Augenblick warten," verkündete
Königin Garnet mit lauter Stimme,
"ich möchte noch drei Freunde hinzuziehen!" Alle nickten nur
stumm und sahen sich in die Augen. Cloud seine Freunde und die von Squall
hatten sich ja bereits näher kennen gelernt, und jeder hatte den anderen
schon im Kampf erlebt und keiner zweifelte an das auch nur einer unter ihnen
war der nicht so gut kämpfen konnte wie sein Nebenmann oder Gegenüber.
Alle warteten schweigend und jeder hoffte das jemand dieses schweigen brechen
würde. Und kurz darauf öffnete sich auch schon die große Flügeltür
und 3 sehr merkwürdige Gestalten betraten den Raum. Zum einen war da
ein Ritter in einer sehr klobigen Rüstung und an dessen Seite marschierte
eine Frau mit mehr als interessanter Frisur doch am komischsten war die dritte
Person die das Zimmer betrat. Sie hatte komplett weiße Haut und eine
Zunge von mindestens einem halben Meter die ihr einfach aus dem geschlossenen
Mund hing noch dazu hatte sie einen Kochmütze auf und sie war mit allerlei
Lebensmitteln bekleckert. Squall, Cloud und deren Freunde staunten nicht schlecht,
und Lili und Zidane entging dieser erstaunte Eindruck nicht.
"Nun, ich möchte Euch die neuen anwesenden vorstellen. Zum einen
hätten wir da Hauptmann Steiner, zuständig für die Truppen
aus Alexandria, ihm zu Seite steht Generalin Beatrix, die ebenfalls für
die Alexandrischen Truppen zuständig ist. Und dahinter seht Ihr Quina,
ein männlicher Q und so gut wie der letzte seiner Art auf diesem Planeten.
Seine Art hat eine Leidenschaft für das Essen entwickelt, und so ist
Quina unser Haus und Hofkoch, er bereitet jede Art von Speise zu die ihr Euch
wünscht!" Nun staunten alle erst recht, allerdings wurde ihnen nicht
erklärt warum dieses Wesen so außergewöhnlich war. Doch es
brannten viel zu viele andere Fragen in ihnen das sie darauf hätten näher
eingehen können. Nachdem auch Steiner, Beatrix und Quina am Tisch Platz
genommen hatten, erhob sich Lili königlich, blickte alle Reihum an, nickte
ihnen zu und begann dann an alle anwesenden Ihre Worte zu richten:
"Wie ich von meinem Berater weiß, seit Ihr wohl durch Zufall hierher
gelangt, da ich jedoch keine Schlüsse ziehen kann ohne genaue Angaben
zu haben benötige ich von jedem hier seine genaue Version der Vorfälle.
Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, doch ohne diese Angaben kommen wir
nicht weiter. Also bitte," Sie richtete Ihren Blick auf Zidane, "fang
du bitte an, Zidane!" Zidane stand auf und begann mit seiner Version
der Erlebnisse:
"Nun, ich saß wie jeden morgen aus den Dächern Alexandrias
um mir den Sonnenaufgang anzusehen, ich dachte an die Vergangenheit, was wir
alles erlebt hatten, schließlich konnte ich die ersten feinen Sonnenstrahlen
erblicken die hinter dem Nebel hervorkamen, und gleich darauf sah ich ein
schwarzes Loch das sich direkt unter der Sonne aufgetan hatte. Meine Neugier
verleitete mich dazu dieses Phänomen genauer zu untersuchen. Also rannte
ich an die Stelle wo ich das Loch erblickt hatte. Erst konnte ich damit nichts
anfangen, doch dann ging von dem Loch auch sofort eine Druckwelle aus die
mich umwarf und bewusstlos werden ließ. Als ich aufwachte standen diese,"
er machte eine Geste die Squall und Clouds Gruppe einschloss, " vierzehn
Personen um mich herum. Und sie alle bestätigten mir das sie nicht wussten
wo sie waren, geschweige denn, wie sie hier her gelangten. Danach sind wir
sofort hierher aufgebrochen!" Zidane setzte sich wieder um zu zeigen
das er zu Ende gesprochen hatte. Lili erhob sich abermals und nickte Squall
zu.
"Nun bitte Sie!" Königin Garnet setzte sich wieder und daraufhin
erhob sich sofort Squall.
"Wir waren gerade mitten in einer Besprechung über die Zukunft des
Gardens als die Wand scheinbar zu schmilzen schien, zuerst wurde meine Gefährtin
Rinoa eingesaugt, als sie in der Wand verschwunden war ergriff den Rest des
Raumes ein starker Sog der uns alle in die Wand einsaugte. Es wurde hell,
wir wurden regelrecht geblendet, als wir die Augen wieder öffnen konnten
sahen wir diesen," er zeigte auf Zidane," bewusstlosen, jungen Mann
auf dem Boden liegen und uns gegenüber standen acht verdutzte Personen.
Als der Herr wieder zu sich kam führte er uns zu Eurem Schloss. Dort
verließ er uns und kurz darauf wurden wir von einem Wesen, das die Soldaten
Gizarmaluke nannten, angegriffen, nachdem es besiegt war kam auch schon der
Herr mit Euch, Königin Garnet, an der Seite zurück zu uns."
Auch Squall setzte sich nachdem er geendet hatte. Steiner, Quina und Beatrix
hatten einen mehr als verblüfften Ausdruck aufgesetzt, offensichtlich
konnten sie das erzählte nicht glauben. Doch schon erhob sich Königin
Garnet zum dritten mal und bat Cloud das er erzählen möge! Auch
Cloud folgte dem Beispiel seiner Vorgänger und erhob sich um zu erzählen:
"Meine Freunde und ich waren grade dabei einen Bootsausflug auf unserem
Meer zu unternehmen und uns ein wenig von den Strapazen des nicht allzu lange
verstrichenen Kampfes zu erholen als sich mitten in einem intensiv Gespräch
ein Strudel vor uns auftat. Und ehe wir uns versahen wurden wir auch schon
eingesogen. Wir sahen ein gleißend helles Licht und dachten wir würden
in den Lebensstrom überwechseln, doch dann öffneten wir die Augen
und sahen den bewusstlosen Zidane zu unseren Füssen liegen und uns gegenüber
standen sechs Fremde Personen. Nachdem Zidane wieder zu sich gekommen war
führte er uns nach Alexandra wo er uns vor den Stadttoren zurückließ.
Dann wurden wir von Gizarmaluke angegriffen. Nachdem unser Freund Vincent
sich seiner angenommen hatte kam Zidane auch schon mit Königin Garnet
an der Seite zurück." Auch Cloud setzte sich wieder, und so hatte
Lili alle drei Versionen der Vorfälle gehört. Doch sie war der Lösung
des Rätsels noch kein Stück näher gekommen.
Eine ganze weile schwieg die Gruppe,
und jeder dachte angestrengt über eine Lösung des Problems nach.
Denn eines war klar: Keiner wollte unhöflich sein, aber es war jedem
anzumerken, das die vierzehn Fremden so schnell wie möglich wieder nach
Hause wollten. Sie gehörten nicht hier her, und niemand wusste warum
sie zusammengetroffen waren. Lili schaute in die Runde nachdenklicher Gesichter,
Männer und Frauen sowie gänzlich Fremde Wesen. Alle waren sich fremd,
und doch verband sie alle etwas, vielleicht, nein, ganz sicher sogar, musste
Lili diese Tatsache zu ihren Gunsten nutzen. Sie erhob sich abermals und wartete
eine Weile bis alle bemerkt hatten das Königin Garnet etwas sagen wollte.
Als alle Blicke auf sie gerichtet waren, holte sie noch einmal tief Luft,
schaute jedem einzelnen tief in die Augen, und begann zu sprechen:
"Ihr habt uns sehr ausführlich von Euren Erlebnissen berichtet,
und nun ist es an mir Euch etwas über uns zu berichten. Die Stadt in
der ihr Euch befindet, trägt den Namen Alexandria, ich nehme an das wisst
Ihr auch schon. Zusammen mit unserer Partnerstadt Lindblum sind wir das einflussreichste
Königreich auf Gaia. Meine Mutter starb schon vor einiger Zeit als wir
uns mitten in einem Abenteuer befanden, nun bin ich hier die Königin,
ich bin zwar noch sehr jung für eine Königin, doch ich trage meine
Bürde mit Stolz und habe fähige Berater an meiner Seite," dabei
sah sie zu Steiner und Beatrix die ihr zustimmend zunickten, "wir leben
nunmehr seit zwei Jahren in vollkommenem Frieden. Die Wirtschaft floriert,
das reisen ist sicher, die Wissenschaft entwickelt sich rasch zu unseren Gunsten
weiter. Wir haben Luftschiff die ohne Nebelantrieb die ganze Welt bereisen
können. Karge Länder erblühen unter unserem Einfluss und werden
bewohnbar gemacht, doch ich möchte Euch nichts verheimlichen. Eure Anwesenheit
beunruhigt mich. Denn, und das könnt ihr nicht leugnen, Eure Geschichten
sind sehr Abenteuerlich, und auch wenn ihr uns vor Gizarmaluke gerettet habt,
so bin ich über Eure Gesinnung ganz und gar nicht im klaren." Cloud
blickte in die Runde seiner Freunde und dann hinüber zu Squall, Blicke
sprachen manchmal mal klarer wie Worte, und so wussten beide schnell was der
andere dachte. Cloud erhob sich und blickte die Königin fest an um ihr
zu bedeuten das er etwas sagen wollte. Garnet nickt, blieb aber stehen.
"Nun, ich kann Eure Unsicherheit sehr gut verstehen. Wir sind Fremde
in Eurem Land, praktisch aus dem nichts ausgetaucht, und unser Aussehen ähnelt
so gar nicht dem Euren. Und ich kann auch nicht beweisen das wir der Guten
Seite angehören. Und als wir vor dem Schloss warteten, wurden wir nicht
sofort von Gizarmaluke angegriffen, es lagen noch einige Minuten dazwischen,
in dieser Zeit haben wir uns Unterhalten und so einiges über die Herkunft
und Umstände unserer Leidesgenossen erfahren, und dabei ist uns ein Gedanke
aufgekommen: Wenn der von Euch getötete, wie Ihr sagt, Gizarmaluke wieder
aufgetaucht ist, warum sollten auch nicht Eure anderen, alten Feinde wieder
leben? Warum sollten nicht auch unsere alten Feinde, aus welchem grund auch
immer, wiederbelebt sein? Und warum sollten sich diese nicht auch hier befinden,
aus einem gleichen dummen Zufall wie wir hier her gekommen sind? Ich denke
Eure Abenteuer waren lang, und mit viel Schmerz und Kummer, sowie erschreckenden
Erkenntnissen verbunden, und so war es auch auf unseren Erlebnissen. Wenn
wirklich alle Feinde wieder zusammen kommen, haben wir nicht nur eine unendlich
starke Macht gegen uns stehen, nein, wir müssen auch einander vertrauen
lernen um gegen sie anzukämpfen!" Cloud endete mit diesem Satz und
setzte sich wieder hin. Königin Garnet hatte eine tiefe Denkerfalte auf
ihrer Stirn, und es war ihrem Gesichtsausdruck zu entnehmen, das sie Cloud
Worten im Grunde schon zugestimmt hatte.
"Ihr habt Recht! In so einem schwerwiegenden Fall müssen wir Euch
einfach vertrauen. Es gab auch in unseren Abenteuern Momente in denen wir
zwischen freund und Feind entscheiden mussten, und es kam sogar mal soweit
das wir gegen einen Freund kämpfen mussten, bevor er sich uns anschloss.
Und so traurig es auch klingt, selbst gegen meine Mutter und Beatrix mussten
wir kämpfen, bis meine Mutter schließlich starb und Beatrix auf
unsere Seite wechselte. Und der Glanz in euren Augen sagt mir das ihr wahr
sprecht!" Cloud wollte Ihr nicht sagen das der Glanz in seinen Augen
einen ganz anderen grund hatte, er war schon froh darüber das man ihnen
nun vertraute, und sie starke verbündete an der Seite hatten, falls es
wirklich so war das ihre Feinde auch wieder lebten.
Lange Zeit wurde noch geredet. Während
den anderen eine Pause gegönnt wurde blieben Squall, Cloud, Garnet, Beatrix
und Steiner noch im großen Saal zurück um über das weitere
Vorgehen zu bereichten. Squall hatte grade das Wort:
"Wie ich den Berichten entnehmen kann liegt der Kampf von Cloud und seinen
Freunden er ein halbes Jahr zurück. Auch wenn sie sich ausgeruht haben
sieht man ihren Körper dennoch die Stärke an die sie sich in diesem
Kampf antrainiert haben. Ich denke ihre Kondition ist von uns allen momentan
die beste. Der Kampf von mir und meinen Freunden liegt nun gut ein Jahr zurück.
Aber da wir alle in einer in einer Schule tätig sind die Kämpfer,
sogenannte SeeDs, ausbildet, wurde unser Training auch nicht vernachlässigt,
abgesehen von einer Ausnahme. Meine Weggefährtin Rinoa hatte in dem letzten
Jahr das geringste Training, da sie für den Garten und Verschönerungsbereich
des Gardens zuständig ist. Der Kampf von euch, Königin Garnet, und
euren Freunden liegt am längsten zurück. Und so wie ich das sehe
hat keiner von Euch in den zwei Jahren trainiert. Ausserdem ist Eure Gruppe
auch nicht komplett."
"Das ist richtig," erwiderte Garnet und übernahm so das Wort,
"meine "Schwester" Eiko lebt bei ihren Adoptiveltern im Schloß
Lindblum. Freia kümmert sich mit ihrem Weggefährten um die absolute
Wiederherstellung Burmecias. Mahagon, ein sehr verschwiegener Zeitgenosse,
hat sich mit einer Freundin auf den Weg ins weite Land gemacht. Wir haben
lange nichts von ihm gehört. Vivi unser kleiner Zauberer wohnt in der
nähe von Treno in der alten Höhle seines Großvaters zusammen
mit seiner Familie. Er pendelt von da aus zwischen dem Dorf der Schwarzmagier
und den Städten Lindblum und Alexandria hin und her um uns ab und zu,
zu besuchen und Kunde über Neuigkeiten zu überbringen."