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Meine Final Fantasy Mix Story

*- Fusion -*

 

Vorgeschichte

Part 1 - Das Phänomen
Part 2 - Der Sog
Part 3 - Der Strudel

Kapitel 1 - Alexandria

Kapitel 1 - Alexandria

 

Es war ja zum Glück nicht weit bis zu der schönen Stadt Alexandria. Zidane stolzierte weiterhin voraus. Dahinter liefen, mit ein paar Metern Abstand, Cloud und seine Freund die sich zusammengerottet hatten und peinlichst darauf achteten das keiner der Gesprächsfetzen zu den Fremden durchdrang.
"Wisst ihr was hier los ist," fragte Reeve verwirrt, "kennt einer von euch diesen Ort geschweige den einen von diesen Personen?" Alle schüttelnden den Kopf.
"Eigentlich müssten wir Tod sein, erinnert euch doch nur an den Strudel. Das kann kein Traum gewesen sein. Doch wo ist das Boot?" Alle blickten Cid mit großen Augen an. Langsam kamen die Erinnerungen an ihren Ausflug und das scheinbare Ende zurück. Doch keiner konnte sich etwas erklären.
"Kann es sein das wir vielleicht auf dem Meer treiben, ohnmächtig sind und das alles nur träumen," fragte Yuffie mit hoffnungsvoller Stimme. Wieder sahen sich alle an, tief in die Augen. Tifa zwickte Cloud in die Schulter, Nanaki stieß gegen Vincent der wiederum gegen Yuffie stolperte.
"Nein, ich glaube nicht, das ist alles....zu real. Das kann kein Traum sein," erwiderte Cloud leise. Daraufhin ließen alle enttäuscht die Schultern und Köpfe sinken.
"So einen wie ihn," Vincent deutete stumm auf Zidane, "hab ich noch nie gesehen. Er hat einen Schwanz. Ob Hojo auch mit ihm experimentiert hat?"
"Also, ich weiß nicht wie ihr das seht, aber ich denke wir sind hier nicht mehr auf unserem gewohnten Planeten. Wie auch immer es passiert ist, müssen wir wohl in eine andere Welt gelangt sein, ob Zufall oder nicht, und ich denke der Strudel hat etwas damit zu tun," Cloud verschränkte die Arme vor der Brust und blickte hinauf zum Himmel, "jedoch, ich finde es hier gar nicht mal so schlecht. Es ist ganz anders als bei uns daheim." Plötzlich huschte ein buntes, Drachenähnliches Monster an ihnen vorbei. Alle blickten erstaunt auf. Zidane, der die Bewegung aus den Augenwinkeln ebenfalls wahrnahm, dreht sich im gehen zu den anderen um und fügte hinzu:
"Das ist ein Mushu Fushu. Früher gab es hier keine davon, aber seit der Rettung der Welt und dem verschwinden des Nebels, gibt es sie sogar hier." Nebel, Rettung der Welt? Die anderen verstanden gar nichts mehr. Zidane drehte sich wieder um und sie marschierten weiter Richtung Alexandria. Squall und seine Freunde liefen ganz hinten, weit ab von Zidane, so das sie seine Worte über das Mushu Fushu den Nebel und die Rettung der Welt nicht vernommen hatten. Xell hatte die Fäuste in seine Hosentaschen gesteckt und blickte Missmutig nach vorne auf die anderen.
"Möchte wissen wer diese Clowns sind. Ich hab noch nie so komische Menschen gesehen. Die Gruppe da vor uns, die sind alle ein Stück kleiner wie wir, und habt ihr die großen Augen und kleinen Nasen gesehen. Ich hab schon merkwürdiges gesehen, aber so was? Und der Typ da vorne der sich als König ausgibt, der ist ja einen ganzen Kopf kleiner wie wir, und dieser Schwanz und diese Frisur." Xell schüttelte sich als hätte er etwas schlechtes gegessen.
"Ja, sie sind schon recht merkwürdig, aber sie scheinen nicht feindselig zu sein."
"Wie kommst du darauf Rinoa," fragte Selphie neugierig.
"Ihr Aura die sie ausstrahlen ist alles andere als Böse. Sie sind zwar verwirrt, so wie wir, aber trotzdem finde ich keine bösen Absichten in ihren Seelen und Herzen." Rinoa lief eng an der Seite von Squall. Seit dem Erlebnis im Garden Klassenzimmer wich er ihr nicht mehr von der Seite. Alle fielen für kurze Zeit ins schweigen, dann fragte Irvine:
"Was machen wir hier eigentlich. Ist das ein Traum oder liegen wir in einer Art Hypnosezustand?" Rinoa ließ wieder ihr Hexengespür wandern.
"Nein, keins von beidem. Das ist alles Realität. Und das sind alles auf natürliche Form geborene Lebewesen mit eigenen Gedanken, Seelen und Herzen, niemand davon ist Zauberei oder eine Art Trick." Jeder hatte diese Antwort erwartet und so gingen sie, von nun an schweigend, weiter.
Es dauerte keine zehn Minuten, da hatten sie eine Art See erreicht über den sich eine Brücke spannte. Es war eine sehr alte Steinbrücke, und irgendwie weiß sie leichte Zerstörung auf die nicht vom Zerfall des Alters herrührten. Am Ende der Brücke befand sich ein ziemlich neu aussehendes, prunkvolles Tor vor dem zwei Wächter postiert waren. Squall, Cloud und ihre Freunde blickten erstaunt zu den Posten. Die trugen doch tatsächlich schwere, Bleierne Rüstungen und hielten kurze, einfach Schwerter in den Händen. Sie hatten die gleiche Größe wie dieser Möchtegern König und sie sahen alles andere als Wach und Kampffähig aus. Die Posten blickten kurz auf und erkannten Zidane sofort. Sie waren grade dabei das Tor zu öffnen als sie die anderen vierzehn Personen erblickten, sie hielten sofort inne und blickten Zidane misstrauisch an.
"Zidane Sir, darf ich erfahren wer eure Begleiter sind?"
"Fremde die ich unterwegs aufgelesen habe, wir wollen zur Beratung ins Schloss."
"Sir, ich muss doch bitten. Eure Freundin mag zwar die Königin dieses Landes sein, aber dadurch seit ihr noch lange nicht der König. Fremde müssen erst angemeldet werden und von der Königin die Erlaubnis einziehen das Schloss und die Stadt betreten zu dürfen." Zidane kratzte sich verlegen am Hinterkopf und warf einen flüchtigen Blick über die Schulter.
"Äh, hehehe, ich weiß schon, aber hier liegt ein kleines Problem vor das die Umstände wohl entsprechend ändert." Zidane lächelte verlegen und schaute den Posten eindringlich in die Augen. Dann lehnte sich Zidane "unauffällig" nach vorne und flüsterte dem Posten etwas ins Ohr. Dieser sah Zidane nur aus großen Augen an und fing dann schalend an zu lachen.
"Das ist nicht euer ernst Zidane," prustete er hinaus und hielt sich vor lachen den Bauch. Sein Kamerad verstand die ganze Sache nicht und so erzählte ihm sein Kumpel, ebenfalls flüsternd und immer wieder in lachen ausbrechend, was Zidane ihm erzählt hatte. Als er geendet hatte musste auch der zweite Posten anfangen zu lachen. Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich wieder beruhigt hatten und voller ernst sagte der Posten an Zidane gewandt:
"Ihr könnt die Stadt und das Schloss betreten, aber die Fremden müssen warten. Geht zu Königin Garnet und berichtet ihr was ihr uns," er musste sich sehr das lachen verkneifen, "berichtet habt! Dann kehrt zurück und richtet uns Ihre Befehle aus!" Murrend und mehr als unzufrieden betrat Zidane die Stadt durch das kleine Seitentor und als die Tür geschlossen und er dadurch nicht mehr zu sehen war, rannte er wie von einem Wüstenskorpio gestochen in Richtung Schloss.
Die anderen vierzehn wurden einfach ohne ein weiteres Wort zurückgelassen. Wie begossene Pudel standen sie auf der Brücke und wussten weder ein noch aus. Cloud fasste sich, gab seiner Gruppe einen wink, und setzte sich auf den Brückenrand. Schnell waren die anderen bei ihm und setzten sich an seine Seite. Als Squall dies sah gab er auch seiner Gruppe ein Zeichen und setzte sich Cloud und seinen Freunden gegenüber. Während Cloud Misstrauisch und leicht Feindselig die anderen betrachtete so war aus Squalls Blick nur Neugier zu lesen und noch größere Verwirrung. Er brauchte vor ihnen ja keine Angst haben, sie waren ja keine bösartigen Wesen. Doch wussten das die anderen auch das Squall und Co. Keine bösen Absichten hatten? Der Posten betrachtete die Gruppen ebenfalls mit Argwohn. Er konnte die Spannung die von Clouds Gruppe ausging geradezu greifen und hoffte sehr das es zu keinem Kampf kam. Squall machte sich, wie es üblich für ihn war, sehr viele Gedanken. Besonders was die Sicherheit seiner Freunde betraf. Er wusste nicht wo sie waren und nicht was sie hier sollten. Er blickte zu dem Posten rüber. Squall hatte vernommen das die Bewohner dieses Planeten ebenfalls ihre Sprache sprachen, und so erhob er sich und ging auf den Posten zu.
"Squall, was hast du vor," fragte Quistis. Squall lächelte ihr entwarnend zu und stellte sich vor den Posten. Dieser war tatsächlich gut einen Kopf kleiner wie er trotzdem versuchte Squall den Eindruck zu erwecken das er kein Feind war.
"Entschuldigung, ähm, Herr Ritter, könnten sie mir weiterhelfen?"
"Wenn sie mir sagen bei was, kann ich es mir ja mal überlegen," erwiderte der Posten.
"Nun, ich denke sie haben sicher schon mitbekommen das wir hier Fremde sind und absolut nicht wissen wo wir uns befinden. Könnten sie es uns Gütigerweise sagen?" Squall konnte diese geschwollene Redensart nicht leiden, dennoch bemühte er sich, sich nichts anmerken zu lassen. Nachdem Squall seine Frage gestellt hatte wurden die anderen alle ebenfalls hellhörig und der Posten schien leicht verdutzt beantwortete jedoch friedlich Squalls Frage.
"Nun, der Planet auf dem Ihr Euch befindet heißt Gaia. Gaia besteht aus vier großen Kontinenten sowie mehreren Inseln und Inselgruppen. Momentan befindet ihr Euch im Reich von Alexandria das unter der Herrschaft der Königin Garnet Till Alexandrios der 17. steht. Und die Stadt hinter mir ist die Hauptstadt Alexandria die zugleich der Wohn- und Herrschaftssitz der Königin ist."
"Danke für die ausführliche Auskunft," Squall hatte darüber etwas in alten Büchern gelesen und so verneigte er sich kurz vor dem Soldaten und ging zu seinen Freunden zurück. Alle hatten gehört was der Posten erzählt hatte. Der Posten kratzte sich an der Schweißnassen Stirn.
"Das sind wirklich komische Leute, da muss ich Sir Zidane recht geben." Squall setzte sich wieder zwischen Rinoa und Xell.
"Nun, jetzt ist es sicher. Das ist weder unser Heimatort noch unser Planet. Und wie auch immer wir hier hergekommen sind, ich denke so schnell kommen wir nicht mehr zurück."
"Aber was ist denn nun mit dem Garden, und den Schülern," fragte Quistis aufgebracht.
"Ich weiß es nicht, keine Ahnung. Wenn so etwas passieren kann, wer weiß, wie es da jetzt zu Hause aussieht." Squall ließ traurig den Kopf hängen und Rinoa lehnte sich tröstend an ihn. Tifa, die das ganze heimlich beobachtet und mit angehört hatte schaute verträumt zu Cloud der ebenfalls neben ihr saß. Dann faste sie sich ein Herz, stand auf und ging zu Squalls Gruppe hinüber. Sowohl Cloud, seine Freunde als auch Squall und seine Gruppe blickten erstaun auf.
"Entschuldigung?"
"Ja," fragte Squall in freundlichem Ton.
"Mein Name ist Tifa. Ich habe zufällig Euer Gespräch und das des Posten mit angehört. So wie es aussieht, seit ihr also auch nicht von hier, oder?"
"Das ist richtig, Fräulein....Tifa."
"Darf ich fragen wie es Sie hier her verschlagen hat?"
"Dürfen Sie! Wir waren grade mitten in einer Besprechung in einem der Klassenräume im Garden, als sich eine Wand auftat und uns ein heftiger Sog ergriff der uns alle in die Wand zog. Danach wurde alles schwarz und Sekunden später wurden wir von einem hellen Licht geblendet als wir endlich die Augen wieder öffnen konnten befanden wir uns schließlich hier."
"Verstehe. Dann sind sie also auch durch einen merkwürdigen Zufall hier!" Tifa wusste nicht was ein Garden war, aber darauf ging sie nicht näher ein.
"Sagen Sie bloß Ihnen ist es ähnlich ergangen?" Tifa hatte die Augen geschlossen und nickte nur.
"Ja. Wir befanden uns grade auf einem Boot. Wir wollten einen Bootsausflug machen auf dem Meer. Plötzlich tauchte vor uns ein Strudel aus dem Nichts auf. Wir hatten keine Chance ihm noch zu entkommen. Samt Boot verschwanden wir in dem Strudel. Dann wurde auch bei uns ebenfalls alles schwarz. Wir dachten das sei eine Art vorstufe um in den Lebensstrom überzuwechseln. Dann kam dieses Licht, wir wurden auch geblendet, und als wir die Augen wieder öffneten waren wir hier und das erste was wir sahen wart Ihr." Alle verfielen erst mal in grüblerisches Schweigen und dachten über diesen komisch Sachverhalt nach.
"Mh, das ist äußerst merkwürdig! Sagen Sie Fräulein Tifa, sie haben keine feindlichen Absichten oder? Sie und ihre Gruppe meine ich?"
"Nein, wie kommen sie darauf. Wir haben vor kurzem erst," sie machte einen schwenk mit dem Arm der alle ihre Freunde mit einbezog, "unseren Planeten vor einem übermächtigen Feind gerettet, und so wie es aussieht, die Bewohner dieses Planeten auch. Und der junge Mann mit dem Schwanz, scheint zu dieser Heldentruppe zu gehören." Squall und seinen Freunden verschlug es fast den Atem. Hätten Xell und Rinoa ihn nicht gehalten, wäre er rücklings in den See hinter ihm gefallen.
"Sie haben ihren Planeten gerettet? Vor einem übermächtigen Feind mit irren Absichten?"
"Ja, wieso fragen Sie?"
"Weil es auf unserem Planeten genauso war! Wir haben unseren Planeten auch vor kurzem erst von einem Feind befreit der damit drohte alles zu vernichten." Nun war auch Tifa erstaunt. Selbst Cloud wurde hellhörig und stand auf und trat an die Seite von Tifa.
"Darf ich mich vorstellen, ich bin Cloud," er streckte Squall freundschaftlich die Hand hin. Squall nahm sie entgegen und es gab einen festen Händedruck. Wenigstens das hatten sie auch gemeinsam, das Händereichen als freundliche Grußform. Cloud schaute wieder hinauf zum Himmel und dachte nach.
"So wie es aussieht, haben wir alle unseren Planeten gerettet. Dabei war es auf jedem Planeten eine bestimmte Gruppe die diese tat vollbracht hat. Und diese Gruppen scheinen nun alle hier versammelt zu sein. Nur gibt es da eine Sache die mich beunruhigt!"
"Welche," fragte Squall.
"Das unsere Feinde nicht ebenfalls hier sind. Wir haben sie zwar besiegt. Aber was spricht dagegen das sie nicht aus irgendeinem Grund auch hier sein sollen?" Squall starrte Cloud an und es war, als wäre er zu Stein erstarrt. Alle die eine wichtige Rolle in der Rettung des Planeten übernommen hatten waren hier. Aber wo war zum Beispiel Cifer? Er war zwar auch einer ihrer Feinde gewesen, aber er hatte in der Geschichte eine wichtige Rolle übernommen. Das alles war mehr als merkwürdig. Plötzlich huschte ein Schatten unter der Brücke hindurch. Sofort waren die Kämpfersinne aller anwesenden alarmiert. Squall blickte zum Posten rüber.
"Leben in diesem See für üblich so große Wasserwesen?" Der Posten schwieg nur und schüttelte ängstlich den Kopf. Ohne Vorwarnung durchstieß das riesige Wesen plötzlich die Wasseroberfläche und baute sich vor ihnen auf. Es hatte Ähnlichkeit sowohl mit einer Schlange als auch einem Drachen.
"Das ist Gizarmaluke," schrie der Posten entsetzt, "aber was soll das, ich dachte Zidane und seine Freunde hätten ihn getötet?" Ohne ein weiteres Wort zu verlieren stürzten die beiden Posten durch die kleine Seitentür im Tor und verriegelten sie hinter sich. Die vierzehn Fremden wurden wehrlos zurückgelassen.
"Gizarmaluke? Scheint so als wäre dies einer der Gegner die auch wir immer wieder besiegen mussten. Und wenn er bereits einmal Tod war, heißt das entweder, er hat Kinder noch vor seiner Tötung bekommen oder, und das ist es was ich befürchte, er wurde so wie wir durch Zufall wieder hier her gebracht weiß aber nicht wie die Dinge jetzt stehen." Squall hatte den Nagel auf den Kopf getroffen.
"Womit sollen wir kämpfen, wir haben unsere Waffen nicht dabei." Selbst Xell und Tifa hatten ihre Kampfhandschuhe, da es Zeiten des Friedens waren, abgelegt und durch gewöhnliche Handschuhe ersetzt. Sie waren vollkommen Hilflos.
"Vielleicht kann ich helfen!" Es war Rinoa die kampfbereit vortrat.
"Du Rinoa? Aber, du hast ebenfalls keine Waffe!" Squall war entsetzt. Was wollte sie denn ausrichten?
"Squall, ich bin eine Hexe, schon vergessen, ich kann dieses Biest mit meiner bloßen Macht angreifen, dazu brauche ich keine Hilfsmittel." Rinoa war entschlossen, und Squall wusste, das er es ihr nicht mehr ausreden konnte. Siegessicher trat Rinoa vor und analysierte das Monster. Welches Level, Stärke, Abwehrkräfte und Schwächen es hatte.
"Ich hab's, dieses Wesen ist schwach gegen Donner Wind, und.....Tontauben?" Rinoa blickte sich fragend zu Squall um, doch auch dieser wusste nicht was "Tontauben" waren. In dieser einen kurzen Sekunde die Rinoa sich umdrehte, ließ Gizarmaluke Taten folgen. Er stieß nach vorne und mit einer kräftigen, gezielten Druckwelle schleuderte er Rinoa davon. Sie flog geradewegs gegen den Brückenrand und blieb bewusstlos dort liegen. Ein kleines Rinnsaal Blut floss aus ihrem Hinterkopf die niedrige Mauer entlang.
"Verdammt Rinoa," rief Squall entsetzt und lief zu ihr. Doch außer der kleinen Platzwunde und das sie bewusstlos war schien alles in Ordnung zu sein. Nun, seit dem Kampf gegen die Hexe war sie sehr hart im nehmen! Nun aber, waren sie wirklich Wehrlos. Gizarmaluke blickte wild und mit der Lust zu töten in den Augen auf sie herab. Gerade setzte er zum nächsten Angriff an als sich der Himmel über ihnen öffnete. Gizarmaluke schrie ängstlich auf und wich vor der plötzlichen Erscheinung zurück. Alle blickten nach oben, heute konnte sie gar nichts mehr erschrecken, und nur wenige Augenblicke später, fiel ein Haufen verschiedener Waffen vom Himmel und blieb auf einem Haufen liegen. Alle sahen das es ihre Waffen waren. Die Gruppe stürzte sich, solange das Biest noch verwirrt und verängstigt war, auf die Waffen und jeder nahm seine an sich.
"Jetzt gibt's Haue du Biest," sagte Xell kampflustig und schlug die Fäuste gegeneinander.

Zidane rannte so schnell ihn seine Beine und Füße trugen, bald schon hatte er den Steg erreicht wo glücklicherweise auch schon ein Boot wartete. Zidane sprang mit einem Satz hinein und das Boot schaukelte heftig während der Bootsmann versuchte nicht ins Wasser zu fallen. Nach ein paar wütenden blicken und ohne ein Wort zu verlieren setzte er die Stange an und fuhr Zidane auf die andere Uferseite. Zidane war so ungeduldig wie noch nie, er setzte sich nicht mal hin. Und als das Boot noch 2 Meter vom Steg entfernt war, setzte Zidane zum Sprung an und sprang auf den Steg. Sofort als seine Füße den knarrenden Holzboden berührten ging er in einen schnell lauf über und war schon bald außer Sicht. Der Bootsmann stand auf und gestikulierte wild hinter Zidane her, dabei ließ er ein paar wütende knurrende Geräusche los. Das Boot schwankte immer mehr doch der Bootsmann war so in Rage das er alles um sich herum vergaß. Zidane mochte an der Seite der Königin sein, und er mochte ein Held sein, aber nichts auf dieser Welt gab ihm das recht so mit einem Bootsmann umzugehen. Immer mehr kippte das Boot, doch als es der Bootsmann endlich registrierte, war es schon zu spät. Das Boot kippte und mit ihm, fiel der Bootsmann ins kalte Wasser.
Zidane stürmte ohne Vorwarnung oder Entschuldigung wegen seiner Rüpelhaften Art ins Schloss. Als er in der Halle stand, stand ihm der Schweiß auf der Stirn und sein Atem ging schnell.
"Verdammt Zidane, du bist vollkommen aus der Kondition gekommen," bemängelte er sich selbst. Er schaute nach links, dann nach rechts, doch er hatte keine Ahnung wo sich Lili aufhalten konnte. Also stürmte er die Treppe Richtung Thronsaal hinauf und schrie aus vollem Hals nach Lili.
"LILI, LILI, WO BIST DU?" Auf dem Weg zum Thronsaal begegnete er Steiner, dem mürrischen Ritter an Lilis Seite.
"Verdammt Zidane, was erlaubst du dir nach der königlichen Hoheit in diesem Namen nach ihr zu rufen?" Zidane gestikulierte mit den Armen für besseres (?) Verständnis.
"Steiner ich hab keine Zeit auf Förmlichkeiten zu achten, weißt du wo Lili ist? Es ist wichtig!" Steiner legte die zwei Finger an sein Kinn und dachte nach.
"Die königliche Hoheit Fräulein Garnet müsste sich in ihren Gemächern befinden!"
"Besten Dank Alter!" Und schon war Zidane wieder auf dem Sprung zu Lilis Gemächern.
"Alt? Ich bin NICHT Alt," zeterte Steiner Zidane nach, doch dieser hörte bereits nichts mehr. Zidane stürmte ohne jegliche Vorsicht in die gemeinsamen Gemächer. Lili saß auf einem rot gepolsterten Hocker vor ihrem Spiegel und bürstete sich ihr langes, schwarzes Haar. Als Zidane die Tür schwungvoll öffnete und keuchend die Gemächer betrat dreht sie den Kopf zu ihm um, und sah ihn verwundert an. Wenn sie unter sich waren, ließ Lili ihr förmliches Gerede und war wieder die, die er vom Schlachtfeld kannte!
"Zidane, was ist los, du bist ja völlig aus dem Häuschen!"
"Ja ich *keuch* komme von außerhalb der Stadt und *ächz* habe dort vierzehn Fremde aufgelesen, ich wollte sie ja mit ins Schloss bringen, aber der Posten wollte erst deine Erlaubnis haben!" Während Zidane die Hände auf die Knie gestützt hatte und nach Atem rang schaute Lili noch verwunderter wie vorher.
"Fremde sagst du?"
"Ja, sie sehen ganz anders aus wie wir und scheinen ziemlich verwirrt zu sein, ich dachte, ich lade sie ins Schloss ein und dort bereden wir genauer wo sie herkommen und was sie hier suchen. Gibst du mir die Erlaubnis sie hier her zu bringen?" Lili überlegte eine Weile.
"Ich werde dich begleiten und mir die ganze Sache genauer ansehen!"
"Du begleitest mich!" Zidane sah erstaunt auf während Lili sich ihre königlichen Auszeichnungen anlegte, Stirnreif, Kette und passende Kleider.
"Ganz recht. Aber wir werden nicht hetzen so wie du, lass uns den Weg, königlich antreten."
"Aber, was ist wenn sie etwas anstellen?"
"Die Wachen werden schon mit ihnen klar kommen!" Wenn Zidane und Lili nur wüssten... Und so machten sich die beiden auf den Weg zum Stadttor.

Vierzehn Männer und Frauen mit ihren Waffen in der Hand und noch lange nicht aus der Übung gekommen standen nun dem riesigen Monster Gizarmaluke gegenüber.
"Das sollte keine Schwierigkeit sein," meinte Cloud flüchtig. Clouds Gruppe baute sich auf der linken Seite auf und Squalls auf der rechten. Nun, da sie bewaffnet waren, wurde wohl auch Gizarmaluke mulmig in seinem langen Schlangenbauch. Zögernd versuchte er den Rückwärtsgang einzulegen, doch da setzten die Gruppen auch schon zum Angriff an. Squall und Cloud sprangen fast gleichzeitig nach vorne ihre Schwerter weit über die Köpfe erhoben, ihnen folgten die anderen. Yuffie hatte sich weiter hinten aufgebaut und ließ ihre Waffe surrend auf das Monster zufliegen, wie in alten Zeiten. Auch Vincent und Barret standen weiter hinten zusammen mit Irvine, alle drei legten ihre Schusswaffen an und feuerten was das Zeug hielt. Xell und Tifa stürmten hinter Squall und Cloud auf das Monster zu, dann schwenkten sie nach links und rechts aus um das Monster seitlich zu attackieren. Cid, Quistis, Selphie und Nanaki warteten noch bis die erste Angriffswelle vorüber war um dann ebenfalls einzuschreiten! Reeve war nicht besonders glücklich, er hatte keine Stoffpuppe und konnte selber überhaupt nicht kämpfen.. Gizarmaluke erkannte sehr schnell das ein Rückzug sinnlos war, also ging auch er in den Angriff über. Mit gekonnter Schnelligkeit ließ er seinen stärksten Angriff Überschall über die Gruppe rasen, doch Gizarmaluke war ein vergleichsweise einfacher Gegner, und so spürten sie diese Attacke kaum. Wie in einer geübten Formation schmetterten die Schwertern von Squall und Cloud auf das Monster ein, was tiefe, blutende Wunden hinterließ. Tifa und Xell schlugen mit ihren mächtig trainierten Fäusten in die Seitengegend ein. Gizarmaluke schrie unter Schmerzen auf, zusätzlich bohrten sich drei gut gezielte Schüsse in den Körper des fast Wehrlosen Drachengeschöpfes. Grade als Selphie, Quistis, Nanaki und Cid zum Angriff ansetzen wollten fiel Gizarmaluke zur Seite und schlug hart auf der Wasseroberfläche auf, er versank schnell in dem See und hinterließ eine lilane, ölige Lache auf dem Wasser. Alle blickten verwundert auf die Oberfläche. Sie wussten das Gizarmaluke noch nicht Tod war.
"Die Leute mit den schnellen Schusswaffen sollen sich bereit halten," kommandierte Squall selbstbewusst die gesamte Truppe, "sobald das Ungetüm aus dem Wasser wieder hervorschnellt sofort zielen und schießen!" Keiner wiedersetzte sich Squalls Befehl, auch nicht Vincent oder Yuffie. Sie gingen einen Schritt nach vorne und hielten ihre Waffen bereit. Nanaki hatte sich geduckt hinter die niedrige Brückenmauer gekauert, so konnte er Gizarmaluke überraschend angreifen. Die Schwert, Lanzen, Peitschen und anderen Nahwaffenkämpfer zogen sich in die hinteren Reihen zurück. Sobald Gizarmaluke durch weitere Einschüsse verwundet wäre würden sie abermals nach vorne stürmen und ihn erledigen.

"Was ist das für ein Geräusch da vor dem Tor," fragte sich Lili verwundert. Sie und Zidane hatten nun fast das Tor erreicht und sie hörten Waffenklirren und Kampfgebrüll.
"Die werden uns doch nicht etwa angegriffen haben?" Zidane sah erschrocken das die zwei Wachposten die sich hinter dem Tor verschanzt hatten und am ganzen Leib zitterten wie Espenlaub.
"Was ist da draußen passiert," brüllte Zidane den Posten an. Doch dieser antwortete nicht sofort, er war starr vor Angst. Zidane verpasste dem Feigling eine gezielte Ohrfeige, Lili sagte nichts dazu. Bald hatte sich der Posten wieder beruhigt.
"Wie, zum Teufel noch mal, soll die Königin," er deutete zackig auf Lili," beschützt sein wenn ihr bei dem kleinsten Gefecht die Flucht ergreift?" Zidane war so erbost wie selten zuvor, auch wenn er noch nicht wusste was sich vor dem Tor abspielte. Mit weit geöffneten Augen sah der Posten Zidane an, dann sagte er mit zitternder Stimme:
"Gizarmaluke ist im Alexander-See aufgetaucht. Die Fremden haben den Kampf aufgenommen wir....," er begann erneut zu zittern und fiel dann plötzlich in eine tiefe Ohnmacht, hervorgerufen durch den tief erlittenen Schock. Zidane und Lili hatte nun ebenfalls die Angst gepackt, sie starrten sich verwundert an. Wie konnte das sein? Gizarmaluke war tot! Sie sahen sich eine Weile an, dann richtete sich ihr Blick auf das Tor, doch ihre Gedanken lagen schon dahinter.

"Wo ist dieses Biest," fragte Xell ungeduldig. Seine Fäuste hatten noch lange nicht genug auf das Monster eingeschlagen, und es kribbelte ungeduldig in seinen Fingern, e wollte kämpfen! Zu lange schon hatte er geruht. Die ölige, Lilane Lache auf dem Wasser hatte sich aufgelöst, der See lag still und in der Morgensonne glitzernd da, als sei nichts geschehen. Plötzlich tauchte wieder ein langer, großer Schatten unter der Brücke hindurch. Die Freunde hielten sich Kampfbereit, doch als der Schatten auf der anderen Seite der Brücke wieder erschien, schwamm er nur weiter und verschwand hinter der nächsten Kurve die der See um die Mauern Alexandrias bildete.
"Es leckt seine Wunden," stellte Vincent mit Ruhe fest. Er hatte seine Arme vor seinem Oberkörper verschränkt, den Kopf leicht nach vorne geneigt und die Augen geschlossen. Sein langes Haar war noch vorne gefallen und legte den nicht verdeckten Teil seines Gesichtes in tiefe, dunkle Schatten. Es war unmöglich auch nur zu erraten was er gerade dachte. Vincent dachte seit ihrer Ankunft hier, auch wenn das noch nicht lange zurück lag, wieder sehr viel nach. Er war so still und gleichzeitig gelassen wie noch nie zuvor. Cloud hätte gerne gewusst was er dachte, vielleicht konnte er ihm ja helfen oder zumindest beistehen. Cloud war sich sicher das die meisten seiner Gedanken um Lukretia und Hojo kreisten. Und mit Hojo hatte auch Cloud, genauso wie Nanaki und die leider verstorbene Aeris, seine Erfahrungen gemacht. Er hätte sich gerne, nun da ihr Abenteuer vorbei war, einmal Näher mit Vincent über seine Vergangenheit unterhalten. Plötzlich öffnete Vincent Schlagartig seine Augen, sie waren blutrot und funkelnden wütend. Cloud und alle anderen die es sahen schraken zurück. Da Cloud jedoch für seine Truppe verantwortlich war ging er wieder auf Vincent zu.
"Was hast du?" Vincent warf den Kopf zu ihm rum, und funkelte ihn ebenfalls an. Dann schien ein anderer Teil zu erkennen das Cloud ein Freund war und sein Blick wurde weicher, aus seiner tiefen, leisen Stimme jedoch sprach immer noch unterdrückte Wut.
"Das ist alles zu viel für mich," sagte er leise zu Cloud gewandt, kein anderer konnte es hören, " endlich dachte ich, ich könnte vergessen und ein neues Leben beginnen, doch nun das hier," er machte eine weit ausholende Geste die den gesamten Planeten mit einschloss.
"Ich versteh dich ja, aber das ist kein grund so wütend zu werden."
"Oh doch! Ich bin des Kämpfens müde, ich will meine Ruhe, und ich will vergessen. Doch all das erweckt das vergessene nur wieder und da ich von hier nicht entfliehen und euch nicht einfach im Stich lassen kann, werde ich wohl weiterhin mit diesen Erinnerungen leben müssen!"
"Ach Vincent," sagte Cloud traurig. Er konnte ihn verstehen. Auch bei ihm hatte der Kampf Erinnerungen an Aeris, Sephiroth und Jenova geweckt. Plötzlich war etwas zu hören das sich anhörte als würde eine riesige Menge Wasser aufspritzen.
"Er kommt zurück," sagte Cloud, packte sein Schwert fester und wandte dich der Richtung zu aus der das Geräusch zu kommen schien.
"DAS REICHT! Es war Vincent der dies gesagt, nein, geschrieen hatte. Seine ganze aufgestaute Wut durchströmte seinen Körper wie eine unaufhaltbare Feuerwelle und dies verhalf ihm sein Limitbreak auszuführen. In Sekundenschnelle verwandelte sich Vincent in einen Dämon. Seine gefalteten, ledernen schwingen spannten sich blitzschnell. Sein von Hörnern gekrönter Kopf stieß in die Höhe und der schlanke Dämonenkörper erhob sich in die Luft. Cloud und seine Truppe waren erstaunt darüber das Vincent ohne Kampfanstrengungen sein Limitbreak ausgeführt hatte, andererseits, konnte sich auch Cloud erinnern, das er im Kampf gegen Sephiroth sein Limit ausführen konnte bevor auch nur ein Schlagabtausch stattgefunden hatte. Das war die unbändige Macht der Wut! Squalls Truppe war mit einem gemeinsamen Aufschrei zurückgewichen.
"Was ist das für ein Monster?"
"Das ist kein Monster," erklärte Cloud gelassen, "das ist die Wutattacke unseres Freundes Vincent. Die wir immer dann ausführen wenn wir im Kampf besonders gereizt werden oder eben wie bei ihm eine plötzlich extreme Steigerung der Wutgefühle verspüren." Squall sah dem fliegenden Dämon nach, der um die Ecke flog, und verschwunden war.
"Was hat er vor," fragte Squall verwundert.
"Ich nehme mal an sich um dieses Monster kümmern damit er Ruhe hat!" Cloud sah Vincent besorgt nach und hoffte sehr das es beim besiegen des Monsters bleiben würde. Es blieb eine ganze Zeit lang still, dann hörten sie ein Geräusch das einer quietschenden Tür glich. Alle drehten sich fast gleichzeitig zum Tor um, denn von dort schien das Geräusch zu stammen. Sie konnten sehen wie sich die kleine Seitentür öffnete in der zuvor die Posten verschwunden waren. Doch anstatt sich die Posten wieder nach draußen trauten um die Situation zu analysieren traten der junge Mann mit dem Schwanz und eine königlich aussehende Dame heraus! Erst starrten sich alle an, Lili sah die Fremden nun zum ersten mal. Alle hatten ihre Waffen in der Hand und an der Brückenmauer lag ein verwundetes Mädchen die wohl bewusstlos war. Die Fremden standen dicht an dicht, der Kampf und die Umstände hatten sie verbunden und sie hatten wohl offensichtlich schon eine zögerliche Freundschaft geschlossen.
"Sind das die Fremden," fragte Lili Zidane im Flüsterton obwohl es doch schon offensichtlich war.
"Ja das sind sie!"
"Und wo ist nun Gizarmaluke?"
"Keine Ahnung, vielleicht haben sie ihn schon wieder besiegt?!" Lili wollte schon zusammen mit Zidane zu den Fremden gehen und sie Fragen als plötzlich ein schriller Schrei ertönte der sich mit einem tieferen grunzartigem Geräusch mischte. Alle drehten sich ruckartig um, um zu sehen was passierte, noch war der See ruhig nur das Geräusch erfüllte die Luft irgendwo hinter den Mauer Alexandrias. Auf einmal schoss eine Wasserwelle um die Kurve hervor kurz vor der Brücke brach sie in sich zusammen und man sah das die Welle von einem heranschießenden Gizarmaluke ausgelöst worden war, nein, er war nicht herangeschossen, irgendetwas hatte ihn so kräftig davon geschleudert das der Druck zusammen mit dem Monster eine Welle erzeugt hatte. Und Cloud, seine Freunde und Squall wussten bereits was, während die anderen, außer Lili und Zidane, bereits ahnten. Und schon bestätigte sich auch ihr verdacht, kur nach Gizarmaluke kam Vincent in Gestalt eines Dämons um die Ecke geschossen. Seine Flügel waren straff gespannt und er flog im Sturzflug direkt auf Gizarmaluke zu der offensichtlich immer noch nicht Tod war. Mit einem schrillen Schrei stieß Vincent auf das Monster herab und aus seiner weit geöffneten Schnauze schoss eine Energiekugel direkt auf Gizarmaluke zu und durchbohrte es. Kurz bevor Vincent auf das Monster prallte zog er steil nach oben und blieb in der Luft stehen, das Monster unter ihm bäumte sich noch einmal kur auf und explodierte dann in viele kleine Fetzen die sich aber noch auflösten bevor sie den Boden berührten. Vincent landete zufrieden an der Seite von Cloud und verwandelte sich in seine normale Gestalt zurück. Er war nicht einmal außer Atem.
"Alles in Ordnung Vincent," fragte Cloud der immer noch besorgt war.
"Ja, jetzt passt wieder alles!" Cloud hätte meinen können ein verborgenes Lächeln bei Vincent zu sehen. Zidane und Lili starrten mit offenen Mündern und Augen auf Vincent der lässig neben dem unbekannten Blondschopf stand. Nachdem sie sich wieder gefasst hatten ging Lili mit königlichen Schritten auf Cloud zu der offensichtlich die Bezugsperson zu diesem komischen Kerl war. Cloud, Vincent und Squall die die Bewegung aus den Augenwinkeln sahen drehten sich zu Lili um die dicht gefolgt war von Zidane.
"Guten Tag, mein Name ist Garnet Til Alexandrios und ich bin Königin dieses Landes."
"Hoch erfreut Euch kennen zu lernen Hoheit," erwiderte Cloud förmlich. Lili lächelte, sie war erfreut über die Höflichkeit der fremden doch dies konnte genauso gut gespielt sein.
"Mein Untertan hier," sie deutete auf Zidane, " erzählte mir das er Euch in der Nähe meiner Stadt gefunden hat. Er hat mir natürlich, wie es sich gehört, sofort Bericht erstattet, doch bevor ich Euch einlasse wollte ich selber mal nachsehen welch außergewöhnliche Besucher wir in unseren Landen begrüßen dürfen." Zidane zuckte sichtlich zusammen. Hatte sie ihn doch glatt Untertan genannt. Cloud und Squall grinsten nur und sahen den wesentlich kleineren Zidane belustigt an. Lili konnte sich diesen merkwürdigen Blickwechsel nicht erklären, doch ging sie nicht Näher darauf ein.
"Nun, aus welchen Gründen seit ihr hier, und woher kommt ihr. Zidane," sie deutete abermals auf ihn, "hat mir schon berichtet das es hier wohl nicht mit rechten Dingen zu geht und das er glaubt das Ihr unter Gedächtnisverlust leidet, ist dem so?" Squall und Cloud wechselten einen schnellen Blick, dann trat Squall ein Stück nach vorne und begann zu erzählen:
"Nun, wie wir bereits herausgefunden haben sind wir alle nicht freiwillig hier. Wir kommen alle von anderen Planeten und haben alle ähnliche Abenteuer hinter uns, jedoch können wir uns nicht erklären warum wir alle ausgerechnet hier gelandet sind." Squall erzählte die Geschichte von vorne bis hinten, von dem Sog und dem Strudel, über dem landen in dieser Welt, über das Gespräch mit dem Posten und untereinander und natürlich dem Kampf gegen Gizarmaluke.
"Tontauben? Ihr wisst nicht was das ist? Das ist eine Fähigkeit die wir erlernen können um fliegenden Gegnern besonderen schaden zuzufügen!" Erklärte Zidane.
"Nun, so was gibt es bei uns nicht," sagte Squall und schüttelte sachte den Kopf.
"Doch zu Eurer Geschichte, dazu muss ich Euch sagen das es auf unserem Planeten ähnlich verlaufen ist, wir haben auch ein langes und schweres Abenteuer hinter uns. Doch dieses liegt nun schon zwei Jahre zurück, dennoch gleicht es dem Euren sehr!" Alle verfielen wieder in tiefes schweigen und dachten darüber nach was der Grund sein könnte warum sie hier alle zusammengetroffen waren. Es konnte doch nicht purer Zufall sein.
"Nun, da ich davon überzeugt bin das Ihr keine schlechten Hintergedanken mit Euch führt können wir ja auch ins Schloss gehen und dort weiterreden, hier draußen ist es doch etwas ungemütlich!" Alle nickten dazu nur. Lili und Zidane gingen dicht nebeneinander herlaufend voraus, hinter ihnen liefen in gemischten Reihen, Cloud, Squall und ihre Freunde und unterhielten sich leise. Auch Zidane und Lili unterhielten sich. Jeder war, auch wenn es sich keiner anmerken ließ, so aufgeregt das es sie fast zum zerplatzen brachte. Alle wollten nur eines wissen: Warum sind wir hier? Die Posten öffneten das Tor, offensichtlich waren sie wieder zu Bewusstsein gekommen. Nachdem die Gruppe das Tor passiert hatte schlossen die Posten es wieder und nahmen ihre alte Stellung wieder ein, es war alles so still und gewohnt wie zuvor, nichts deutete auf den Kampf hin der hier vor wenigen Minuten noch stattgefunden hatte. Die Posten jedenfalls hatten nur eines im Kopf, sie mussten ihre Kampf- und Willensstärke wieder erhöhen um die Königin besser beschützen zu können!

Es dauerte nicht lange bis sie den Steg erreicht hatten, unter den Schritten von sechzehn Personen knarrte das Holz verdächtig, und auch der Bootsmann war bei dem Anblick so vieler Passagiere nicht gerade erfreut. Immerhin war es noch nicht lange her das ihn der stürmische Herr Zidane ins Wasser befördert hatte.
"Ich denke wir setzen in kleinen Gruppen zu je vier Personen über, sonst kentert das Boot noch, es ist es nicht gewohnt so viele Menschen auf einmal zu Transportieren," sagte Lili und steig zusammen mit Zidane in das Boot, nach ihr stiegen noch Cloud ein und Vincent. Cloud wollte Vincent momentan nicht aus den Augen lassen. Mit leichtem bedauern sah Tifa ihm nach, doch mit der nächsten Ladung konnte ja auch sie wieder übersetzen. In der nächsten Überfahrt fuhren Squall, Rinoa, Tifa und Nanaki mit dann kamen Xell, Quistis, Barret und Reeve mit der letzten fahrt setzen auch Irvine, Selphie, Yuffie und Cid über dann waren sie alle drüben und vor ihnen lag das Prachtvolle Schloss. Auf dem Hinweg war der Gruppe schon aufgefallen das hier alles etwas kleiner schien wie sie es aus ihrer Welt gewohnt waren, dennoch waren Türen und andere Bauten groß genug das sie alle bequem hindurch gehen konnten. Lili bemerkte die Blicke der Fremden sofort.
"Ich nehme mal an hier ist alles ganz anders wie in Eurer Welt, nicht wahr?"
"Das ist richtig," bestätigte Squall, " hier ist alles etwas kleiner als bei uns zu Hause, sowohl Gebäude als auch Menschen und andere Bewohner dieser Welt."
"Nun, dann könnte ihr ja von Glück sagen das wir einen Tick dafür haben alles etwas größer und geräumiger anzulegen als es eigentlich nötig wäre," Lili lächelte ihn an und Squall nickte nur zustimmend. Nach wenigen Metern betraten sie das Schloss und Lili und Zidane führten sie in den großen Konferenzraum wo es still war und alle auch genug Platz hatten, hier konnten sie sich in Ruhe besprechen! Alle nahmen nach und nach auf einem der zahlreichen Stühle Platz. Zidane setzte sich zusammen mit Lili an das Kopfende der großen Tafel, zu der rechten von Lili nahmen Squall uns seine Freunde nebeneinander Platz, zu der linken von Zidane setzten sich Cloud und seine Freunde.
"Wir müssen noch einen Augenblick warten," verkündete Königin Garnet mit lauter Stimme,
"ich möchte noch drei Freunde hinzuziehen!" Alle nickten nur stumm und sahen sich in die Augen. Cloud seine Freunde und die von Squall hatten sich ja bereits näher kennen gelernt, und jeder hatte den anderen schon im Kampf erlebt und keiner zweifelte an das auch nur einer unter ihnen war der nicht so gut kämpfen konnte wie sein Nebenmann oder Gegenüber. Alle warteten schweigend und jeder hoffte das jemand dieses schweigen brechen würde. Und kurz darauf öffnete sich auch schon die große Flügeltür und 3 sehr merkwürdige Gestalten betraten den Raum. Zum einen war da ein Ritter in einer sehr klobigen Rüstung und an dessen Seite marschierte eine Frau mit mehr als interessanter Frisur doch am komischsten war die dritte Person die das Zimmer betrat. Sie hatte komplett weiße Haut und eine Zunge von mindestens einem halben Meter die ihr einfach aus dem geschlossenen Mund hing noch dazu hatte sie einen Kochmütze auf und sie war mit allerlei Lebensmitteln bekleckert. Squall, Cloud und deren Freunde staunten nicht schlecht, und Lili und Zidane entging dieser erstaunte Eindruck nicht.
"Nun, ich möchte Euch die neuen anwesenden vorstellen. Zum einen hätten wir da Hauptmann Steiner, zuständig für die Truppen aus Alexandria, ihm zu Seite steht Generalin Beatrix, die ebenfalls für die Alexandrischen Truppen zuständig ist. Und dahinter seht Ihr Quina, ein männlicher Q und so gut wie der letzte seiner Art auf diesem Planeten. Seine Art hat eine Leidenschaft für das Essen entwickelt, und so ist Quina unser Haus und Hofkoch, er bereitet jede Art von Speise zu die ihr Euch wünscht!" Nun staunten alle erst recht, allerdings wurde ihnen nicht erklärt warum dieses Wesen so außergewöhnlich war. Doch es brannten viel zu viele andere Fragen in ihnen das sie darauf hätten näher eingehen können. Nachdem auch Steiner, Beatrix und Quina am Tisch Platz genommen hatten, erhob sich Lili königlich, blickte alle Reihum an, nickte ihnen zu und begann dann an alle anwesenden Ihre Worte zu richten:
"Wie ich von meinem Berater weiß, seit Ihr wohl durch Zufall hierher gelangt, da ich jedoch keine Schlüsse ziehen kann ohne genaue Angaben zu haben benötige ich von jedem hier seine genaue Version der Vorfälle. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, doch ohne diese Angaben kommen wir nicht weiter. Also bitte," Sie richtete Ihren Blick auf Zidane, "fang du bitte an, Zidane!" Zidane stand auf und begann mit seiner Version der Erlebnisse:
"Nun, ich saß wie jeden morgen aus den Dächern Alexandrias um mir den Sonnenaufgang anzusehen, ich dachte an die Vergangenheit, was wir alles erlebt hatten, schließlich konnte ich die ersten feinen Sonnenstrahlen erblicken die hinter dem Nebel hervorkamen, und gleich darauf sah ich ein schwarzes Loch das sich direkt unter der Sonne aufgetan hatte. Meine Neugier verleitete mich dazu dieses Phänomen genauer zu untersuchen. Also rannte ich an die Stelle wo ich das Loch erblickt hatte. Erst konnte ich damit nichts anfangen, doch dann ging von dem Loch auch sofort eine Druckwelle aus die mich umwarf und bewusstlos werden ließ. Als ich aufwachte standen diese," er machte eine Geste die Squall und Clouds Gruppe einschloss, " vierzehn Personen um mich herum. Und sie alle bestätigten mir das sie nicht wussten wo sie waren, geschweige denn, wie sie hier her gelangten. Danach sind wir sofort hierher aufgebrochen!" Zidane setzte sich wieder um zu zeigen das er zu Ende gesprochen hatte. Lili erhob sich abermals und nickte Squall zu.
"Nun bitte Sie!" Königin Garnet setzte sich wieder und daraufhin erhob sich sofort Squall.
"Wir waren gerade mitten in einer Besprechung über die Zukunft des Gardens als die Wand scheinbar zu schmilzen schien, zuerst wurde meine Gefährtin Rinoa eingesaugt, als sie in der Wand verschwunden war ergriff den Rest des Raumes ein starker Sog der uns alle in die Wand einsaugte. Es wurde hell, wir wurden regelrecht geblendet, als wir die Augen wieder öffnen konnten sahen wir diesen," er zeigte auf Zidane," bewusstlosen, jungen Mann auf dem Boden liegen und uns gegenüber standen acht verdutzte Personen. Als der Herr wieder zu sich kam führte er uns zu Eurem Schloss. Dort verließ er uns und kurz darauf wurden wir von einem Wesen, das die Soldaten Gizarmaluke nannten, angegriffen, nachdem es besiegt war kam auch schon der Herr mit Euch, Königin Garnet, an der Seite zurück zu uns." Auch Squall setzte sich nachdem er geendet hatte. Steiner, Quina und Beatrix hatten einen mehr als verblüfften Ausdruck aufgesetzt, offensichtlich konnten sie das erzählte nicht glauben. Doch schon erhob sich Königin Garnet zum dritten mal und bat Cloud das er erzählen möge! Auch Cloud folgte dem Beispiel seiner Vorgänger und erhob sich um zu erzählen:
"Meine Freunde und ich waren grade dabei einen Bootsausflug auf unserem Meer zu unternehmen und uns ein wenig von den Strapazen des nicht allzu lange verstrichenen Kampfes zu erholen als sich mitten in einem intensiv Gespräch ein Strudel vor uns auftat. Und ehe wir uns versahen wurden wir auch schon eingesogen. Wir sahen ein gleißend helles Licht und dachten wir würden in den Lebensstrom überwechseln, doch dann öffneten wir die Augen und sahen den bewusstlosen Zidane zu unseren Füssen liegen und uns gegenüber standen sechs Fremde Personen. Nachdem Zidane wieder zu sich gekommen war führte er uns nach Alexandra wo er uns vor den Stadttoren zurückließ. Dann wurden wir von Gizarmaluke angegriffen. Nachdem unser Freund Vincent sich seiner angenommen hatte kam Zidane auch schon mit Königin Garnet an der Seite zurück." Auch Cloud setzte sich wieder, und so hatte Lili alle drei Versionen der Vorfälle gehört. Doch sie war der Lösung des Rätsels noch kein Stück näher gekommen.

Eine ganze weile schwieg die Gruppe, und jeder dachte angestrengt über eine Lösung des Problems nach. Denn eines war klar: Keiner wollte unhöflich sein, aber es war jedem anzumerken, das die vierzehn Fremden so schnell wie möglich wieder nach Hause wollten. Sie gehörten nicht hier her, und niemand wusste warum sie zusammengetroffen waren. Lili schaute in die Runde nachdenklicher Gesichter, Männer und Frauen sowie gänzlich Fremde Wesen. Alle waren sich fremd, und doch verband sie alle etwas, vielleicht, nein, ganz sicher sogar, musste Lili diese Tatsache zu ihren Gunsten nutzen. Sie erhob sich abermals und wartete eine Weile bis alle bemerkt hatten das Königin Garnet etwas sagen wollte. Als alle Blicke auf sie gerichtet waren, holte sie noch einmal tief Luft, schaute jedem einzelnen tief in die Augen, und begann zu sprechen:
"Ihr habt uns sehr ausführlich von Euren Erlebnissen berichtet, und nun ist es an mir Euch etwas über uns zu berichten. Die Stadt in der ihr Euch befindet, trägt den Namen Alexandria, ich nehme an das wisst Ihr auch schon. Zusammen mit unserer Partnerstadt Lindblum sind wir das einflussreichste Königreich auf Gaia. Meine Mutter starb schon vor einiger Zeit als wir uns mitten in einem Abenteuer befanden, nun bin ich hier die Königin, ich bin zwar noch sehr jung für eine Königin, doch ich trage meine Bürde mit Stolz und habe fähige Berater an meiner Seite," dabei sah sie zu Steiner und Beatrix die ihr zustimmend zunickten, "wir leben nunmehr seit zwei Jahren in vollkommenem Frieden. Die Wirtschaft floriert, das reisen ist sicher, die Wissenschaft entwickelt sich rasch zu unseren Gunsten weiter. Wir haben Luftschiff die ohne Nebelantrieb die ganze Welt bereisen können. Karge Länder erblühen unter unserem Einfluss und werden bewohnbar gemacht, doch ich möchte Euch nichts verheimlichen. Eure Anwesenheit beunruhigt mich. Denn, und das könnt ihr nicht leugnen, Eure Geschichten sind sehr Abenteuerlich, und auch wenn ihr uns vor Gizarmaluke gerettet habt, so bin ich über Eure Gesinnung ganz und gar nicht im klaren." Cloud blickte in die Runde seiner Freunde und dann hinüber zu Squall, Blicke sprachen manchmal mal klarer wie Worte, und so wussten beide schnell was der andere dachte. Cloud erhob sich und blickte die Königin fest an um ihr zu bedeuten das er etwas sagen wollte. Garnet nickt, blieb aber stehen.
"Nun, ich kann Eure Unsicherheit sehr gut verstehen. Wir sind Fremde in Eurem Land, praktisch aus dem nichts ausgetaucht, und unser Aussehen ähnelt so gar nicht dem Euren. Und ich kann auch nicht beweisen das wir der Guten Seite angehören. Und als wir vor dem Schloss warteten, wurden wir nicht sofort von Gizarmaluke angegriffen, es lagen noch einige Minuten dazwischen, in dieser Zeit haben wir uns Unterhalten und so einiges über die Herkunft und Umstände unserer Leidesgenossen erfahren, und dabei ist uns ein Gedanke aufgekommen: Wenn der von Euch getötete, wie Ihr sagt, Gizarmaluke wieder aufgetaucht ist, warum sollten auch nicht Eure anderen, alten Feinde wieder leben? Warum sollten nicht auch unsere alten Feinde, aus welchem grund auch immer, wiederbelebt sein? Und warum sollten sich diese nicht auch hier befinden, aus einem gleichen dummen Zufall wie wir hier her gekommen sind? Ich denke Eure Abenteuer waren lang, und mit viel Schmerz und Kummer, sowie erschreckenden Erkenntnissen verbunden, und so war es auch auf unseren Erlebnissen. Wenn wirklich alle Feinde wieder zusammen kommen, haben wir nicht nur eine unendlich starke Macht gegen uns stehen, nein, wir müssen auch einander vertrauen lernen um gegen sie anzukämpfen!" Cloud endete mit diesem Satz und setzte sich wieder hin. Königin Garnet hatte eine tiefe Denkerfalte auf ihrer Stirn, und es war ihrem Gesichtsausdruck zu entnehmen, das sie Cloud Worten im Grunde schon zugestimmt hatte.
"Ihr habt Recht! In so einem schwerwiegenden Fall müssen wir Euch einfach vertrauen. Es gab auch in unseren Abenteuern Momente in denen wir zwischen freund und Feind entscheiden mussten, und es kam sogar mal soweit das wir gegen einen Freund kämpfen mussten, bevor er sich uns anschloss. Und so traurig es auch klingt, selbst gegen meine Mutter und Beatrix mussten wir kämpfen, bis meine Mutter schließlich starb und Beatrix auf unsere Seite wechselte. Und der Glanz in euren Augen sagt mir das ihr wahr sprecht!" Cloud wollte Ihr nicht sagen das der Glanz in seinen Augen einen ganz anderen grund hatte, er war schon froh darüber das man ihnen nun vertraute, und sie starke verbündete an der Seite hatten, falls es wirklich so war das ihre Feinde auch wieder lebten.

Lange Zeit wurde noch geredet. Während den anderen eine Pause gegönnt wurde blieben Squall, Cloud, Garnet, Beatrix und Steiner noch im großen Saal zurück um über das weitere Vorgehen zu bereichten. Squall hatte grade das Wort:
"Wie ich den Berichten entnehmen kann liegt der Kampf von Cloud und seinen Freunden er ein halbes Jahr zurück. Auch wenn sie sich ausgeruht haben sieht man ihren Körper dennoch die Stärke an die sie sich in diesem Kampf antrainiert haben. Ich denke ihre Kondition ist von uns allen momentan die beste. Der Kampf von mir und meinen Freunden liegt nun gut ein Jahr zurück. Aber da wir alle in einer in einer Schule tätig sind die Kämpfer, sogenannte SeeDs, ausbildet, wurde unser Training auch nicht vernachlässigt, abgesehen von einer Ausnahme. Meine Weggefährtin Rinoa hatte in dem letzten Jahr das geringste Training, da sie für den Garten und Verschönerungsbereich des Gardens zuständig ist. Der Kampf von euch, Königin Garnet, und euren Freunden liegt am längsten zurück. Und so wie ich das sehe hat keiner von Euch in den zwei Jahren trainiert. Ausserdem ist Eure Gruppe auch nicht komplett."
"Das ist richtig," erwiderte Garnet und übernahm so das Wort, "meine "Schwester" Eiko lebt bei ihren Adoptiveltern im Schloß Lindblum. Freia kümmert sich mit ihrem Weggefährten um die absolute Wiederherstellung Burmecias. Mahagon, ein sehr verschwiegener Zeitgenosse, hat sich mit einer Freundin auf den Weg ins weite Land gemacht. Wir haben lange nichts von ihm gehört. Vivi unser kleiner Zauberer wohnt in der nähe von Treno in der alten Höhle seines Großvaters zusammen mit seiner Familie. Er pendelt von da aus zwischen dem Dorf der Schwarzmagier und den Städten Lindblum und Alexandria hin und her um uns ab und zu, zu besuchen und Kunde über Neuigkeiten zu überbringen."