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Meine Final Fantasy Mix Story *- Fusion -* |
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Part
1 - Das Phänomen
Part 2 - Der Sog
Part
3 - Der Strudel
Part 2 - Der Sog
Rinoa schlenderte durch die Gänge
des Garden. Es war Mittagszeit, und ihr geliebter Squall hatte wie immer viel
zu tun. Squall war nicht nur Gardenleiter, nein, er war nun auch Ausbilder.
Mit seiner Erfahrung im Kampf, konnte er den neuen SeeD Anwärter eine
Menge beibringen. Auch Xell, Selphie und Quistis waren Ausbilder geworden,
auf Squalls Wunsch hin. Nur Rinoa und Irvine nicht, da sie keine SeeDs waren
und auch keine sein wollten. Irvine wollte sowieso kein Ausbilder sein, grinsend
hatte er sich umgedreht, lässig mit der Hand gewinkt und gemeint, er
sei ein Scharfschütze, wohlgemerkt ein einsamer Scharfschütze, und
er war zum Ausbilder nicht geeignet, wer wollte lieber für Selphie die
Aufgabe übernehmen sich im Komitee, das die Veranstaltungen organisierte,
nützlich zu machen. Irvine und Selphie mochten es zwar nicht zugeben,
aber alle im Garden wussten das sie zusammen waren. Und Rinoa, sie wollte
auch kein Ausbilder werden, sie hatte die Befürchtung das man sie als
Hexe fürchten oder nicht ernst nehmen würde. Squall hatte das ohne
einwende akzeptiert und nur gemeint sie könne sich dort betätigen
wo sie sich wohl fühlen würde. Also hatte sich Rinoa der Pflege
der Pflanzen und Gewächse im Garden verschrieben. Nach einem Ausflug
nach Winhill, war sie so von den Blumen begeistert gewesen, das sie sich vorgenommen
hatte, den Garden ebenfalls mit Blumen noch mehr zu verschönern. Squall
hatte nur den Kopf geschüttelt und gegrinst, aber er hatte nicht gegen
ihren Wunsch einzuwenden. Rinoa hatte schnell Anhänger für ihr Projekt
gefunden. Und nun strotzte der Garden von blühenden Blumen und sich prächtig
entwickelnden Gewächsen. Der Schulhof war nun schon zu einem halben Park
herangewachsen, und mindestens genauso beliebt, wie der Geheime Ort hinter
der Übungshalle. Squall hatte die Erlaubnis gegeben Parkbänke im
Schulhof aufstellen zu lassen, und Rinoa hatte sich für reinweiße
entschieden. Nun standen ein paar zwischen Büschen, Bäumen und einer
kleinen, künstlichen Rasenfläche, und nicht nur Pärchen besuchten
diesen Ort nun, meist des Nachts, um hier traute Stunden zu verbringen. Rinoa
lief an einer Staude vorbei die den wundervollen Namen Sternenträne trug.
Sie hatte eine lange Fächerartige Blätter und Trichterförmige,
hellgelbe, Blüten. Die Pflanze entwickelte aus irgendeinem unbekannten
Grund kleine Tröpfchen die sich auf der Blüte bildeten und dort
haften blieben. Im Mondschein sah es dann aus, als wären kleine Tränen
der Sterne auf die Blume gefallen. Die Sternenträne war Rinoas Lieblingsblume.
Plötzlich ertönte der Schulgong, und Squalls sanfte Stimme ertönte
im ganzen Garden.
"Ich bitte die Personen: Rinoa, Xell, Irvine, Selphie und Quistis sich
in den Klassenraum 7 zu begeben. Ich wiederhole. Ich bitte die Personen: Rinoa,
Xell, Irvine, Selphie und Quistis sich in den Klassenraum 7 zu begeben. Sofort!"
Der Schulgong schloss mit dem allzu bekannten Ton und Rinoa machte sich sofort
auf zum Aufzug. Auf dem Weg dort hin begegneten ihr Xell und Selphie die sich
munter und lachend über etwas unterhielten.
"Guten morgen ihr beiden," sagte Rinoa lächelnd.
"Ah, Guten Morgen Rinoa," grüßte Xell.
"Ja, Guten Morgään~ Rinoaaa~," grüßte auch
Selphie überschwänglich, wie immer!
"Was gibt es denn, worüber ihr so munter redet," fragte Rinoa
neugierig.
"Ach nichts weiter," sagte Xell grinsend, "es ist nur das Selphie
ein paar Probleme mit ihren Schülern hat. Sie nehmen sie wohl nicht ganz
für voll." Xell brach erneut in lautes lachen aus. Selphie zog zuerst
einen Schmollmund auf, aber dann lachte sie auch mit, genauso wie Rinoa. Die
drei begaben sich zum Aufzug und betraten nach wenigen Minuten den Klassenraum
7. Dort warteten schon Squall, Irvine und Quistis.
"Hey Squall, was gibt's den denn das du uns sogar aus dem Unterricht
holst," fragte Xell sofort als die den Raum betraten.
"Nun, es ist so, das erste Ausbildungsjahr für uns alle ist bald
zu Ende, dann werden wir neue Anwärter haben die eine SeeD-Prüfung
absolvieren müssen. Letztes Jahr, gab es den Vorfall in Dollet. Davor
gab es einen Einsatz bei Trabia, jedes Jahr gab es aus den unterschiedlichsten
Gründen Vorfälle die der Garden für Prüfungen nutzen konnte.
Nun herrscht wieder vollkommener Friede auf der Welt. Und so wie es aussieht,
haben wir nun das erste Jahr, indem uns kein Einsatz für eine Prüfung
zu Verfügung steht. Die Frage deshalb ist: Was stellen wir dieses Jahr
als Prüfung zu Verfügung?" Alle blickten sich an. Das war eine
wirklich gute Frage.
"Aber warum grade jetzt, hätten wir das nicht Abends nach dem Unterricht
besprechen können?" Erwiderte die praktische Quistis.
"Schon, aber ich dachte, es würde euch mal gut tun, ein wenig aus
der Klasse herauszukommen," sagte Squall und zwinkerte Quistis zu.
"Ah so, ja, natürlich!" Meinte Quistis nun grinsend. Alle überlegten
und diskutierten Fieberhaft. Doch sie kamen zu keiner Lösung.
"Merkt ihr das auch? Es wird plötzlich so kalt hier drin,"
warf Rinoa ein die sichtlich fröstelte.
"Ja Rinoa, du hast recht," bestätigte Squall und warf ihr ein
lächeln zu. Rinoa lächelte zurück, stand auf, und ging zu der
Wand in der die Heizleitungen verliefen. Sie legte die Hand an die Wand.
"Komisch, die Wände sind warm. Warum wird es dann trotzdem immer
kälter?" An der Stelle wo Rinoa ihre Hand liegen hatte wurde es
plötzlich nicht nur warm, sonder regelrecht heiß. Und die Wand,
begann unter ihrer Hand wegzuschmelzen, zumindest sah es so aus. Rinoa schrie
auf. Alle sprangen von ihren Stühlen und sahen zu ihr rüber. Rinoa
hatte ängstlich die Hand zurückgezogen und vor ihr verschwamm die
Wand immer mehr. Als Squall zu ihr gehen wollte um sie von der Wand wegzuziehen.
Packte Rinoa ein scharfer Sog und sie verschwand in der Wand!
"RINOA," schrie Squall und rannte entsetzt auf die Wand zu. Kaum
hatte er sie erreicht, ergriff auch ihn ein Sog der sich über den ganzen
Raum verteilte und alle anwesenden in die Wand zog. Als alle verschwunden
waren, sah alles wie vorher aus, die Wand war warm und fest, die Stühle
standen fein säuberlich an den Tischen und nichts zeugte von der Katastrophe
die sich hier ereilt hatte.