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Meine Final Fantasy Mix Story *- Fusion -* |
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Part
1 - Das Phänomen
Part
2 - Der Sog
Part 3 - Der Strudel
Part 3 - Der Strudel
Cloud schaute aus einem Fenster in
seinem Haus in Kalm. Draußen sah er Barret mit Marlen spielen. Es war
nicht sehr lange her, seit sie Jenova und Sephiroth besiegt. Die acht Freunde
hatten sich entschlossen vorerst zusammen zu bleiben. Cloud wollte zuerst
zurück nach Nibelheim, aber Vincent und Cait Sith waren dagegen gewesen,
verständlich. Also hatten sie sich letztendlich für Kalm entschieden.
Hier hatten sie endlich Reeve persönlich kennen gelernt. Nun wurde das
Lebhafte Plüschtier durch einen Menschen ersetzt der wohl niemals die
Leistung seiner Puppe hätte erbringen können. Aber dennoch war ihnen
Reeves Art durch Cait Sith vertraut, und so hatten sie ihn glücklich
in ihrer Runde aufgenommen. Tifa war nun fest mit Cloud zusammen, darüber
hatten sich alle sehr gefreut. Nanaki hatte beschlossen, nach einiger Zeit
sich auf die Suche nach Artgenossen zu machen. Doch noch war er geblieben.
Yuffie war viel unterwegs. Cloud konnte sich denken womit sie sich beschäftigte.
Sie stahl Substanz und verkaufte sie dann wieder teuer. Vincent hatte sich
ein dunkles Zimmer im Untergeschoss genommen wo er fast die ganze Zeit drin
verbrachte und nachdachte, wohl an Lukretia, die er trotz allem, immer noch
sehr vermisste. Cid hatte dafür gesorgt das ein Landeplatz und eine Wartungsanlage
für die Highwind in Kalm gebaut wurden. Nun verbrachte er seine gesamte
Zeit damit die Highwind umzubauen und zu verbessern. Es war sogar schon so
schlimm das er selbst wenn er mit seinen Freunden zu Abend aß nur noch
von dem Umbau der Highwind redete, ohne zu beachten das es die anderen nervte.
Alles in allem war es nun sehr schön. Es war friedlich, Shinra, Sephiroth
und Jenova existierten nicht mehr. Midgar war vollkommen zerstört, und
keiner wollte sich aufopfern diese verhasste Stadt wieder aufzubauen, und
so wucherten immer mehr Gewächse in den Trümmerhaufen hinein und
bedeckten langsam den Schandfleck. Kalm war seit der Vernichtung Midgars gewachsen,
aber es hatte sich nur zum guten entwickelt. Die Menschen hatten eine alternative
Stromquelle entdeckt, und der Planet erholte sich langsam. Cloud vermisste
Aeris sehr, sie hätte ihm sicher sagen können wie genau es um den
Planeten stand. Die Tür flog polternd auf und Tifa betrat das Zimmer.
"Cloud Schatz," rief sie freudig.
"Ich mag es nicht wenn du mich so nennst, das weißt du doch!"
"Ja, aber, es passt so schön zu dir. Du bist eben ein wahrer Schatz,"
sagte Tifa lächelnd.
"Mh, was ist, warum bist du so aufgeregt?"
"Nuuuun, ich habe mit Barret und Nanaki gesprochen was sie von einem
Bootsausflug halten würden. Sie fanden die Idee sehr gut. Du weißt
doch wie lange es schon her das wir etwas gemeinsam unternommen haben. Wir
sitzen nur Abend für Abend zusammen, und essen schweigend und gehen dann
wieder in unsere Zimmer. Kaum einer kriegt vom anderen noch was mit, und solange
wir zusammen sind, sollten wir das ändern."
"Ja, du hast recht, besonders Vincent sollte sich mal wieder aus seiner
Höhle ans tageslicht begeben."
"Richtig, alle machen sich schon Sorgen um ihn, aber keiner sagt etwas.
Bist du also auch für den Ausflug?"
"Ja, geh und frage die anderen, und wenn Vincent nicht mag, schleppen
wir ihn einfach mit!"
"Gut so Cloud," sagte Tifa strahlend und verließ stürmend
das Zimmer. Tifa fragte natürlich alle andern. Cid willigte nur ungern
ein. Denn dadurch würde er einen ganzen Arbeitstag verlieren. Reeve war
ebenso begeistert von der Idee wie Barret und Cloud. Yuffie willigte mit einem
missmutigen ja ein. Und Vincent lehnte von vornherein, wie erwartet, ab. Doch
Tifa warnte ihn vor, und so sagte er schließlich doch ja. Der Ausflug
wurde gleich für den nächsten Tag geplant. Schon früh am Morgen
versammelten sich alle auf dem Marktplatz von Kalm und brachen auf. Am Steg
war schon das Boot zum auslaufen bereit. Schnell stiegen alle ein und fuhren
los.
"Also Freunde," eröffnete Tifa das Wort, "für Essen
und Trinken ist gesorgt, befindet sich alles unten in der Kabine. Wir werden
den ganzen Tag auf diesem Boot bleiben, das Meer und die Aussicht genießen
und uns mal wieder richtig Austauschen. Ach, und noch was zu dir Cid, rede
nicht die ganze Zeit von deiner Highwind, lass uns auch mal an anderen Gedanken
deines Lebens Teil haben. Und du Vincent, verkriechst dich nicht wieder und
machst auch mal den Mund auf!" Vincent drehte sich um, brummelte etwas
und starrte aufs Meer hinaus. Cid war ebenso wenig begeistert das er nicht
von seinem Lieblingsthema reden durfte. Es dauerte eine ganze Stunde bis die
ersten richtigen Gespräche am Laufen warn. Nanaki berichtete genauer
wie er seine Suche angehen wollte, Barret plante für Marlenes Zukunft,
Tifa träumte von einem Häuschen, weitab der dichteren Zivilisation,
zusammen mit Cloud. Cid erzählte von den Neuigkeiten die er von Shera
erhalten hatte und wie es in Rocket Town lief. Cloud erzählte von seiner
Sehnsucht nach Aeris, und dies war der Punkt, an dem sich auch Vincent an
der Unterhaltung beteiligte. Und auch Reeve interessierte sich sehr für
die Geschichte von Aeris. Alle waren nun in eine Unterhaltung vertieft als
das Boot heftig zu schwanken anfing. Nanaki fuhr die Krallen aus und krallte
sich im Boden fest. Vincent viel gegen die Brüstung und hielt sich krampfhaft
fest um nicht abzurutschen. Cloud hatte Tifa in die Arme genommen und bewegte
sich vorsichtig in die Richtung der Wand von der Kabine und presste sich fest
gegen sie. Reeve hielt zwar die Balance vorerst, doch es war nur eine Frage
der Zeit bis auch er viel. Barret hatte sich flach auf den Boden gelegt, und
Yuffie rollte schimpfend über den Boden und blieb an der Tür liegen.
Auch Cid hatte sich an die Brüstung geklammert.
"Verdammt was ist das, wir haben strahlenden Sonnenschein. Wo kommt der
plötzliche Wellengang her," keiferte Barret und donnerte die Faust
wütend auf den Boden.
"Keine Ahnung," rief Cid. Alle versuchten sich auf der Stelle zu
halten als Vincent etwas einwarf.
"Was ist das da vorne?" Cid, Cloud und Tifa, die einzigen die voraus
schauen konnten, blickten in die Richtung die Vincent ihnen wies.
"Oh mein Gott," rief Tifa aus. Vor ihnen, nicht weit entfernt, hatte
sich ein Strudel im Meer aufgetan. Und sie steuerten direkt Darauf zu. Yuffie
brach in Panik aus. Sie versuchte verzweifelt die Tür zu öffnen,
doch irgendetwas klemmte und sie ging nicht auf.
"Die Tür, die Tür, sie klemmt!" Rief sie Verzweifelt.
"Das ist das Ende!" Prophezeite Cid. Und tatsächlich schien
das dass Ende zu sein. Es gab keinen Ausweg, sie konnten nicht mal ins Wasser
springen und zurückschwimmen, dafür waren sie dem Strudel schon
zu nah. Alle hatten sich damit abgefunden, das sie nun doch sterben würden.
Keiner hatte mehr vor dem sterben Angst nachdem was sie erlebt hatten, doch
auf diese Art zu sterben, daran hatte keiner Gedacht. Das Boot steuerte immer
weiter auf den Strudel zu. Auf dem Boot war stille eingekehrt, alle hatten
die Augen geschlossen und sich damit abgefunden. Das einzige was sie hörten
war das Getöse des Strudels. Nach einigen Sekunden hatte das Boot den
Strudel erreicht. Die Zeit reichte nicht mal mehr für einen letzten verzweifelten
Schrei da war das Boot schon im inneren verschwunden. Nachdem das Boot verschluckt
worden war, löste sich der Strudel wieder auf, und das Meer war ruhig
wie eh und je.
Zidane erwachte endlich wieder aus
seiner Ohnmacht. Er setzte sich auf und schüttelte benommen den Kopf.
Der im übrigen höllisch schmerzte.
"Meine Güte, was war das nur gewesen?" Fragte er sich. Plötzlich
dachte er wieder an den Grund warum er hier war. Dem schwarzen Fleck den er
von Alexandria aus gesehen hatte. Schnell war er wieder auf den Beinen und
blickte in die Richtung, aus der zuvor eine Druckwelle ihn überrollt
hatte, und wo er den schwarzen Fleck entdeckt hatte. Doch der Fleck war weg.
Statt dessen stand dort eine Gruppe Menschen die sich permanent verwirrt und
völlig planlos anstarrten.
"Wer seit ihr denn," fragte Zidane zügellos, "solche komischen
Menschen wie ihr hab ich ja noch nie gesehen. Und was ist das da für
ein Merkwürdiges Tier? Wärt ihr so nett Euch vorzustellen? Ich bin
nämlich der König dieses Landes, und ihr seit unerlaubt hier eingedrungen!"
Das mit dem König stimmte nicht ganz, aber wenn er Lili heiraten würde,
dann wäre er sicher König! Als erster fand ein junger Mann mit einer
Narbe auf der Stirn seine Stimme wieder:
"Ich bin Squall, Squall vom Balamb Garden, und dies," er deutet
auf fünf weitere Personen, zwei Männer und drei Frauen, "sind
meine Freunde."
"Balamb Garden? Hab ich noch nie gehört, wo liegt das? Nun, ihr
scheint nicht ganz klar denken zu können, seit ihr auf den Kopf gefallen
oder so," Zidane beäugte die Gruppe misstrauisch, " ach ja,
und wer seit ihr?" Ein blonder Junger Mann mit merkwürdiger Frisur
stellte sich vor:
"Ich bin Cloud, ich komme aus Kalm, und dies sind meine Freunde Nanaki,
Reeve, Tifa, Barret, Vincent, Cid und Yuffie." Er deutete abwechselnd
auf Personen die er dann mit ihren Namen benannte.
"Kalm? Das ist mir auch unbekannt! Was seid ihr nur für komische
Figuren," Zidane schüttelte den Kopf, "nun, so kommen wir wohl
nicht weiter, am besten ihr begleitet mich in mein Schloss, dort reden wir
weiter." Zidane ging voraus und gab sich ganz wie ein König, mit
aufrechtem Gang und stolzer Haltung. Nach kurzem zögern folgten ihm auch
die anderen vierzehn Personen und beäugten sich dabei weiter mit Argwohn.