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Gedanken

 

Sekunden, Minuten, Stunden, Tage - und doch bleibt sie, die unbeantwortete Frage.
Monate, Jahre, Jahrzehnte - in denen niemand meinen Namen erwähnte.
Ewigkeit - und ich war verloren.

 


Ich war einst ein Engel,
umgeben von Licht
doch in die Freiheit zu fliegen,
das erlaubte man mir nicht.
Man brach mir die Flügel und hielt mich hier fest,
gab auch der letzten Hoffnung den Rest.

 


Wasser aus Eis und Flammen die sprüh'n,
Kräfte die im dunklen Schatten erglüh'n.
Hoffnung auf Wegen, Liebe im Herz,
doch ist es erfüllt von tiefem Schmerz.

 

 

Eine sanfte Blume im Sommerwind
wird gewiegt wie ein kleines Kind.
Kommt ein großer Mensch vorbei
und bricht die sanfte Blume entzwei.

 

Ein lächeln und eine Träne,
ein bissen lachen ein bissen weinen,
beides kann dich fesseln, wie gestraffte Leinen.
Vergiß es nie was einmal war,
es kommt nie zurück denn es war schon da.
Erinnerungen an vergangene Tage,
für einen das Glück den anderen Plage.

 

Als der Schmerz meinen Körper traf,
spaltete die Dunkelheit mein Herz,
Flüsse aus Blut gossen die Blumen der Nacht,
sie wuchsen schnell denn sie brachten den Tod.
Wer sie berührte spürte den gleichen Schmerz wie ich,
und meine Gedanken zerstörten die ihren.
Ich war der Tod brachte Leid zu den Menschen,
versteckt in den schönen Blüten und Träumen,
habe ich sie alle zerstört -
so wie ich zerstört wurde!

Wo ist es hin,
das Glück dieser Tage,
wo ist es hin?
Es kommt keine antwort wenn ich Frage.

Kalt ist mein Bett,
im dunkel der Nacht.
Und alleine liege ich da,
wenn mein Geist aus seinem Traum erwacht.

Ich starre auf deinen Platz,
der dir war alleine.
Und der Wunsch brennt in mir,
es möge wieder so sein
.

Ein Blick berührt deinen Körper,
eine Sehnsucht wandert durch den Raum,
dein Blick, ein lächeln fallen auf mich zurück,
und die Sehnsucht bleibt gefangen in meinem Traum.

Wortloses Wünschen in meinem Kopf,
ein falsches lächeln in meinem Gesicht,
Ängste, Probleme und Trauer hinter der Maske,
doch erkennen tut man es nicht.

Ein lachen rollt durch das Zimmer,
eine Herzensträne gar unsichtbar,
niemand ahnt den Schmerz,
erwidern nur das lachen voll und klar.

Ein gebrochenes Herz,
zerschmettert in Scherben,
zurückgelassen wie Müll,
verlassen und vergessen.

Angst vor dem Morgen,
Grauen vor der Nacht.
Panik vor Berührungen,
Furcht vor dem Schmerz.

Vergraben und verstecken,
zurückziehen und verbergen,
einschließen und abblocken,
nie mehr verlassen.

 

>> Wasserglanz <<