Leben
Leise Stille in den Bergen,
schwere Last vom Himmel fällt,
und die graue Einsamkeit,
die Zeit in ihren Händen hält.
Trübe Sicht die Luft durchfließt,
Vogelstimmen leis erklingen,
wandern durch die tote Zeit,
Geister ihre Lieder singen.
Still jetzt, horch, in Waldes tiefe,
Geister singen von fernem Glück.
Stapf ich weiter durch die leere,
hör nicht hin, schau nicht zurück.
Kalte Täler ziehn vorüber,
Gedanken kreisen übers Land,
ich sehe, lächle, heiße Tränen,
fallen glitzernd in meine Hand.
Sonnenstrahlen brechen schleichend,
durch die Nebelschwaden rein,
tauchen graue, leere Welten
in glänzend schönen, goldnen Schein.
Weiße schwere geht schnelle dahin,
junges grün das grau durchbricht,
Vögel singen Lobgesänge,
baden froh im warmen Licht.
Ich laufe durch die weiten Felder,
nach Glück und Harmonie ich strebe,
ich tanze, lache, renne, springe
und rufe laut: ICH LEBE!
>> Wasserglanz <<
Anmerckung: Meiner Meinung nach das beste was ich je
geschrieben habe!