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Traumhafter Freund

Ein schwarzer Fleck am Rand der Sinne.
Ein glitzernd grünes Augenpaar.
Eine fremde, nie gehörte Stimme.
Eine Präsenz so fern und doch zum greifen nah.

Ein Ruf in die Tiefe den niemand hier hört.
Die Antwort wird das jetzt niemals erreichen.
Ein Traum dem man niemals eine Stimme geben wird.
Doch er wird dem jetzt auch niemals weichen.

Verlassen von allem im hier und jetzt.
Die Liebe zerbrochen, nur Schmerz bleibt zurück.
Die Tränen im inn'ren die niemals trocknen,
doch der alte Traum verspricht neues Glück.

Mit letzter Kraft greif ich nach ihm,
versuch ihn zu fassen, zu mir zu ziehen.
Erinnerungen an ihn kehren zurück,
alles in mir will zu ihm fliehen.

Es ist nur ein Bild in meinem Kopf,
nicht Real doch auch nicht Fiktion.
Doch ER hat mich niemals enttäuscht,
war immer an meiner Seite, unsichtbarer Spion.

Heimlicher Freund den niemand kennt,
doch der mich besser kennt als diese Welt.
Zu dem ich spreche, der immer schweigt,
der sich niemals zeigt doch immer zu mir hält.

Lass mich in deinen Armen ruhen,
behüte mich lass mich niemals allein.
Gib mir das was ich hier nie fand,
dein will ich dafür sein.

Sei Herr über mich, zeige mir deine Welt,
entführe mich an nie gesehene Orte.
Leite mich auf neuen Pfaden,
führe mich einfach, es bedarf keiner Worte.

Mein Bild will ich formen nach deinem,
dir Nahe sein auch wenn es keiner versteht.
Glück dort suchen wo ich hier keines fand,
bis mein letzter Atemzug vergeht.

Wo sie uns nicht verstanden helfen wir uns weiter,
bist du da und fängst mich auf.
Tief in meinen Träumen wartest du auf mich.
Und bei Tageslicht sehe ich zu dir auf.

Warte auf mich mein Freund,
ich suche dich in meinen Träumen.
Warte auf mich und empfange mich,
zeig mir den Weg, lass ihn mich nicht versäumen.

Warte auf mich... mein Freund.

>> Wasserglanz <<