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Schattenflügel

Schattenflügel gleiten durch die Nacht,
verdecken das Mondlicht mit all Ihrer Macht.
Und mit Ihnen da ziehen ein,
was Trauer und Schmerz nennt sein stetiges Heim.

Verlorene Seelen, gepeinigt, zerschunden,
trauernde Herzen mit unheilbaren Wunden,
Körper in Stacheldraht in Bächen aus Blut,
zerschlagene Hoffnung, zerbrochener Mut.

Einsames Menschenkind, so alleine,
wolltest doch auch nur glücklich sein.
Entriß dir dein Glück, stieß dich weg,
lachten dich aus, bewarf deine Gefühle mit Dreck.

Deine Schreie die hörten sie nicht,
und sahen auch nicht das ewige Leid in deinem Gesicht.
Ließen dich zurück in deiner Qual,
Und deine Gefühle? Die waren ihnen egal

Schatten legten sich um dein Herz,
schloßen ein diesen tiefen Schmerz.
Zogen dich mit, du ließt sie gewähren,
du hattest nichts mehr, warum solltest du verwehren?

Schattenflügel gleiten durch die Nacht,
verdecken das Mondlicht mit all Ihrer Macht.
Und mit Ihnen da ziehen ein,
was Trauer und Schmerz nennt sein stetiges Heim.

Verloerene Seelen, gepeinigt, zerschunden,
trauernde Herzen mit unheilbaren Wunden,
Körper in Stacheldraht, Bäche aus Blut,
zerschlagene Hoffnung, zerbrochener Mut.

Nun bin auch ich eine von Ihnen.

>> Wasserglanz <<