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Der Weg der Natürlichkeit

 

Rauschen......
sanfte Töne in meinen Ohren
sanft, leise und benebelnd.
Immer ein Schritt nach vorne
aber niemals einer zurück,
graben sich die bloßen Füße
mit sanfter Anmut in den Schlamm.
Trübes Wasser zieht seine Bahnen,
in ungeraden Linien über meine Haut
und lebendige Kälte zieht wie ein Rausch,
durch jede Faser meines Bewusstseins.
Sanfte Sonnenstrahlen gleiten über meinen Nacken
und kitzeln jedes feine Härchen.
Gefühlvoll langsam wirbelt der Wind,
liebevoll, ja fast erotisch, um meinen Körper.
Jede seiner Berührungen ist so voll Energie,
und eine Herausforderung für meine Nerven.
Der Schlamm geht mir nun bis zu den Knöcheln,
er bewegt sich um sie
wie ein lebendiges Wesen.
Doch fürchte ich dieses Wesen nicht!
Langsam lächelnd richte ich meinen Blick aufwärts,
ehrfurchtsvoll strecke ich eine Hand aus.
Schwer atmend, ängstlich doch voller Erwartung,
berühre ich im Raum der Ewigkeit
und unter den Blicken der alten,
mit meinen Fingerspitzen lebendiges, junges Grün.
Ein Sturm der Liebe und Verbundenheit,
durchströmt mich und lässt mich erzittern.
Ehrfurcht vor allem was lebt,
liebe zu allem was wächst,
hüllen mich ein wie eine Decke der Natürlichkeit.
Das Rauschen des Baches,
die Kühle des Schlamms,
die Wärme der Sonne,
das streichen des Windes
und das lebendige junge Grün,
sie alle sind verbunden.
Mit sich selbst und auch mit mir.
Ja, mit jedem der es zulässt.
Verbunden und eins!
Im Weg der Natürlichkeit.


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