Nebel
Der Nebel,
ein Schleier aus kaltem eisigem Wasser,
zieht seine Bahnen um meinen Körper.
Er hüllt mich ein
und sein kalter eisiger Griff umschließt mein Herz.
Niemand kann ihn sehen,
aber ich, ich kann ihn spüren.
durch euch wurde er erschaffen,
aus Leid, Hass und Schmerz
und wenn ich nicht lerne was Liebe ist
so wird mich Euer Nebel ersticken.
Niemanden wird es stören,
aber ihr tragt die Schuld in Eurem Herzen.
Könnt ihr damit leben?
Ich denke schon.
Seelen die solch einen Nebel erschaffen,
empfinden keine Schuld.
Der Nebel schnürt mir langsam die Kehle zu,
ich ringe nach Luft,
doch der Nebel presst sie wieder raus.
Ich sehe ein kaltes lächeln
in den starren Gesichtern der namenlosen Schatten.
Der Nebel hat mich eingehüllt,
keine Chance zu entkommen,
sie ziehen ihn fester,
und mein Leben
ohne Liebe
geht dahin.
Ein letzter Tropfen,
heiß und rot,
fällt von meiner Fingerspitze auf den Boden
und dort wo er landet
wächst eine wunderschöne rote Blume,
sie nennen Sie Nebellilie.
Keiner weiß warum,
nicht mal die namenlosen Schatten.
Die Blume lebt,
ich nicht
und noch immer wandert der Nebel,
ich ziehe mit ihm,
ein ruheloser Geist
und bin ein Teil von meinem eigenen Tod.
Dem Nebel!
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