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Regen

 

Leise fällst du vom Himmel,
klopfst sanft an mein Fenster,
ich höre dich leise singen,
es klingt wie ein Engelschor
und erfüllt meine Seele.
Ich gehe zum Fenster
und schaue in die graue Stille,
die Tropfen malen ein Muster
und fließen ihren Weg entlang.
Meine Hände suchen dich zu fassen,
doch Welten trennen uns.
Du rufst mich
und ich erhöre dich.
Ich gehe hinaus zu dir.
Mein Körper sehnt sich nach dir.
Meine Haut will dich spüren.
Flehend strecke ich die Hände aus,
trete unter das verdeckte Himmelszelt,
langsam schließe ich meine Augen -
Du umschließt meine Haut
mit einem Netz aus Gefühlen.
Deine Natürlichkeit lässt mich lächeln,
ich möchte eins mit dir werden,
eins mit dem Weg deiner Natürlichkeit.
Glänzen wie du in der Morgensonne.
Lass mich zu dir aufsteigen,
nimm mich bei dir auf,
lass mich andere mit deinem Lied erfreuen.
Lässt du es zu?
Ich werde warten,
auf die Antwort
und solange ich warte,
deinem singen lauschen.


>> Wasserglanz <<