Ritter der Dunkelheit
Alles ist dunkel und voller Schmerz,
ein Pfad aus lebenden Schatten
windet sich wie Schlangen des Todes
durch den Ozean Seele.
Schmal ist er,
und ohne Begrenzung,
jeder Schritt bereit dich in die Dunkelheit stürzen zu lassen.
Kein Halt, keine Liebe, kein Licht.
Einsam zieht er hier seine Kreise.
Luft, spuren und fetzen aus der Vergangenheit,
ein Körper so real und doch nur Nebel.
So reitet er durch mein Seelengewand,
gekleidet ganz in schwarz,
eine scharfe Klinge in seiner Hand.
Geboren aus Leid und negativer Energie,
erschaffen um zu zerstören was noch Hoffnung ist.
Ich winde mich unter seiner Herrschaft,
er quält mich und Qual gibt ihm Kraft.
Ich will nicht leiden,
doch der Schmerz ist stärker!
Ihr, die ihr da draußen lebt,
seht ihn nicht,
den Ritter der Dunkelheit.
Ihr, mit euren gemeinen Taten,
ernährt ihn und macht ihn stark.
Doch mich, ja, mich zerstört es.
Er zieht seine Kreise,
jeder Schritt ein lautloser Schrei.
Er ist auf der Suche, und er findet!
Er findet Hoffnungslose Liebe,
ungeweinte Tränen und Seelenwunden
die nie heilen werden.
Sein Schwert stößt er tief hinein,
er bohrt in den Wunden meiner Seele.
Er hört nie auf.
Er zerstört mich wenn ich schlafe
und er zerstört mich wenn ich wache.
Und er ist ganz alleine,
kein Hindernis stellt sich ihm entgegen.
Ich werde weiter leiden,
ihm Kraft geben bis er mich zerstört hat.
Bis ich eine leere Hülle bin,
nur erfüllt von Bruchstücken der Zerstörung.
Liebt Mich, gebt Mir die Kraft und das Leben,
macht Mich glücklich,
doch, ich flehe Euch an,
helft ihm nicht Mich zu zerstören,
Ihm, dem Ritter der Dunkelheit.
>> Wasserglanz <<