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Schwarze Schwingen

Ein Schatten,
in den Ecken meiner Seele
und den Kanten meines Denkens.
Ein Weg schmal und unsicher,
kaum erhellt und voller Schmerz,
führt, mich, durch die Einsamkeit.
Laufen - Schmerz in den Beinen,
jeder Schritt ein lautloser Schrei.
Langsamer - die Kehle ist trocken,
und ein Stich in meiner Brust,
lässt mich taumeln und fallen.
Auf den Knien - die Hände im Sand,
Sand aus den Bruchstücken der Vergangenheit,
schaue ich nicht auf,
um zu vergessen.
Doch Schatten sind mächtig,
und wer sich wehrt wird verschlungen.
In der Hocke - blicke ich in die leere.
Dort wo Schatten sind, steht die Zeit still
und Kälte gebietet über das Land.
Und dort leben Sie,
die Schwarzen Schwingen.
Sie warten und rufen,
sie locken und bekommen
was auch immer sie wollen.
Auch mich!
Wartend, leise atmend,
voller Angst, doch regungslos
verharre ich inmitten des Chaos.
Die Schwingen lösen sich,
gleiten auf mich zu
und in sanfter, tödlicher Umarmung
legt sich ein Mantel des Vergessens um mich.
Tod, alleine, verlassen.
Keine Gedanken, kein Schmerz, kein Gefühl,
kein Laut nur leere Kälte.
Verlassen von allem was ich liebte,
zerbrochen an den Mauern des Lebens
bin ich nun unfähig
zu korrigieren was falsch war.
Unfähig zu verzeihen,
unfähig zu lernen.
Einfach war es nie,
doch nun ist es vorbei.
Und so werfe ich den letzten Blick,
lang, kummervoll und wehmütig,
den Weg entlang der mein Leben war.
Doch nun, am Ende,
ohne Ziel und weitere Hoffnung,
bin ich nur ein Teil
der schwarzen Schwingen.


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